Fondation Brofman https://www.fondation-brofman.org/?lang=de Pour la guérison et la connaissance de soi - Système du Corps Miroir et de l’Atelier de la Vue créés par Martin Brofman Tue, 23 Apr 2019 14:17:25 +0000 de-DE hourly 1 Heilung und Transformation https://www.fondation-brofman.org/2018/01/18/guerison-et-transformation/?lang=de Thu, 18 Jan 2018 21:39:07 +0000 https://www.fondation-brofman.org/2018/01/18/guerison-et-transformation/ […]]]> Jedes Symptom ist mit einer bestimmte Art und Weise zu Sein verbunden.

Um das Symptom loszulassen, muss man die Art und Weise zu Sein loslassen, die mit ihm assoziiert ist.

Somit beinhaltet der Heilungsprozess einen Transformationsprozess.

Alles kann geheilt werden.

Ein oder zwei Monate zu leben

Als ich 1975 Krebs in Endstadium hatte, wurde mir gesagt, dass ich noch ein oder zwei Monate zu leben hätte. Auch konnte das Ende sehr schnell eintreten, in jeden Moment, wenn ich niessen oder husten musste. Ich war mit einer Realität konfrontiert, in welcher jeder Tag der letzte sein konnte, jede Stunde die letzte sein konnte. Ich erkannte, dass für egal welche begrenzte Zeit auch immer, ich mich zu erinnern hatte, dass ich glücklich sein wollte.

Kompromisse leben machte keinen Sinn mehr für mich. Seitdem jede Mahlzeit die letzte sein konnte, wollte ich nur noch Dinge essen, auf die ich Appetit hatte, nach was auch immer mein Körper fragte. Es machte keinen Sinn für mich Dinge zu essen, die ich nicht genoss, nur weil jemand anderes dachte, es wäre gut für meine Gesundheit. Dessen liebevolle Absichten erkannte ich, aber ich wusste, dass es nicht mein Weg war. Mein Heilungsweg musste den Sinn des Geniessens, in alles was ich tat, einschliessen, und ich musste ehrlich zu mir selbst sein, um real zu sein. Ich musste an den Genesungsprozess glauben.

Frist !

Ich hatte die Wahrnehmung, dass ich in einem Zustand der Selbstzerstörung war, und dass ich dem Sterben näher und näher kam. Ich wusste, dass wenn ich als Endresultat die Wahrnehmung hatte, dass es mir gut ging, würde ich von dem, dass es mir schlechter ging, wechseln zu dem, dass es mir besser und besser geht.

Ich wusste auch, dass dieser Wechsel in egal welchem Moment passieren konnte. Es hing von dem Wechsel in meinem Geist ab, wie weit ich darauf bestand, zu wissen, dass es gewechselt hatte. Ich entschied, dass wenn der Moment der Veränderung in jedem Moment sein konnte, es jetzt geschehen zu lassen.

Der Wechsel.

Ich fühlte einen Wandel in meinem Bewusstsein, und ich wusste dann, dass ich in einem Zustand der Verbesserung war. Ich wusste auch, um die Wichtigkeit des Beibehaltens der Integrität dieser Entscheidung und dieses Moments. Ich wusste, dass alle meine Wahrnehmungen die Idee zu ermutigen hatten, dass es mir jetzt besser und besser ging. Ich konnte mich daran erinnern, wenn ich ass, was auch immer an Nahrung ich wollte, dass es exakt das war, was mein Körper brauchte, um den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Physische Empfindungen, wie Elekroschocks in meinem Körper, die vorher die Idee unterstützten, dass der Tumor wuchs, mussten jetzt als Beweiss wahrgenommen werden, dass der Tumor schrumpfte. Meine Gedanken schauten nach mehr Wegen des Wissens, dass die Besserung jetzt passierte.

Ich wusste, dass ich mich von Menschen fernhalten musste, welche darauf bestanden, dass ich noch in Endstadium krank war, nicht aus einem Mangel an Liebe, sondern damit ich meine eigene, positive Erwartung hin zu meinen Heilungsprozess aufrecht erhielt. Ich musste mit Menschen zusammen sein, die bereit waren, mich in diesem scheinbar unmöglichen Vorhaben, welches ich für mich selbst festgelegt hatte, zu ermutigen. Wenn man mich fragte, wie es mir ging, bestand ich darauf zu antworten: „Besser und besser“, und zu sehen, wie es tatsächlich wahr war.

Ich wusste, dass es lebenswichtig war die positive Programmierung beizubehalten und mich in einen entspannten Zustand des Geistes zu bringen. Drei Mal täglich 15 Minuten positiv zu mir selbst zu sprechen, war ein Teil des Programmierungsprozesses, welchen ich in keiner Weise unterbrechen sollte. Da gab es Ablenkungen, um diese Entspannungen nicht zu tun, und dann hatte ich mich daran zu erinnern, das mein Leben auf dem Spiel stand. Jede Ablenkung war somit etwas, was zwischen mir und meinem Leben stand und beseitigt werden musste, damit ich leben könnte.

Die Wahrnehmung behalten.

Am Anfang war es sehr schwierig. Ich fand, dass die Integrität des Moments des Wechsels, leicht durch meine Gedanken oder Worte, durch jede Idee, die anders war als die Erkenntnis, dass es mir besser ging, kompromitiert wurde. Ich hatte ehrlich mit mir selbst zu sein und das zu erkennen, und dann zu wissen, dass ich es „verpatzt“ hatte. Dann konnte ich zu mir selbst sagen, dass das was geschah, nur ein Probelauf war, und das der wahre Moment der des Wechsels jetzt war.

Es ging leichter und leichter. Ich war fähig am Anfang die Integrität für einige Stunden zu behalten, dann einen Tag, dann zwei Tage und dann war ich sicher. Ich wusste, dass das Programm funktioniert. Ich war fähig die zweifelnde Stimme in mir erkennen zu können und wusste, dass es nicht die Wahrheit repräsentierte. Ich war fähig, mich mit der ermutigenden Stimme zu identifizieren. Sie wurde mein Führer, mich zu stabiler Gesundheit zurückzuführen. Ich war mehr und mehr fähig, die Zuversicht zu behalten, wissend das positive Veränderungen stattgefunden haben. Wenn ich das Symptom nicht mehr fühlte, sagte ich zu mir selbst, dass ich ab jetzt das Symptom vielleicht nie wieder fühlen werde. Wenn ich das Symptom danach noch erfuhr, sagte ich zu mir, dass der Prozess noch nicht komplett war, und dass ich tatsächlich das Symptom weniger fühlte als vorher.

Ich musste wissen, dass positive Veränderungen jetzt stattfanden, möglicherweise an der Schwelle zur Sichtbarkeit. So konnte ich eifrig den Beweis vorwegnehmen, um meine Wahrnehmung zu rechtfertigen. Normaler Weise war ich immer fähig, etwas zu finden und so mich selbst zu versichern, dass es nicht etwas war, was ich mir nur vorstellte, sondern real war. Ich konnte dem Prozess mehr Kraft hinzufügen.

Das Programm.

Während meiner Entspannungperioden, stellte ich mir vor, dass ich den Tumor sehe, den ich in meiner Wirbelsäule, im Nackenbereich hatte. Ich stellte mir vor, dass eine Schicht der Krebszellen abstarb, und durch mein natürliches Ausscheidungssystem ausgeschieden wurde. Ich wusste, dass der Wechsel, vielleicht noch nicht sichtbar, jedoch schon bestimmt war. Ich wusste, dass ich jedes Mal, wenn Abfallprodukte aus meinem Körper herausgingen, die toten Krebszellen ausgeschieden wurden, und ich erinnerte mich jedes Mal daran. Ich bestand darauf, dass ich wusste, dass es wahr war.

Ich wusste, dass Krebs etwas repräsentiert,was zurückgehalten und nicht ausgedrückt ist. Da der Tumor sich im Halschakra (Energiezentrum) befand, hielt ich den Ausdruck meines Wesens zurück. Solange ich nicht sicher war, was es bedeutete, entschied ich, dass es unbedingt erforderlich war, alles auszudrücken. Jeden Gedanken, jedes Gefühl, was auch immer in meinem Bewusstsein war, was herauskommen wollte, drückte ich aus. Ich wusste darum, dass es für meine Gesundheit gut war. Zuvor hatte ich die Wahrnehmung, dass wenn ich mich ausdrückte, es zu Disharmonie führt, aber jetzt sah ich, dass das was ich ausdrückte, von den Menschen um mich herum genossen wurde, dass Ausdruck und Kommunikation zur Harmonie führen.

Vorher hatte ich geglaubt, dass wenn ich ausdrückte, was ich wirklich wollte, etwas Schlechtes passieren würde . Ich hatte den Glauben zu programmieren, wenn ich ausdrückte, was ich wirklich wollte, etwas Wundervolles passieren würde. Ich traf die Entscheidung und es war so.

Ich hatte weniger und weniger mit meinen alten Freunden gemeinsam. Es war, als hätten wir vorher eine gleiche Schwingungsfrequenz geteilt, sagen wir 547 Zyklen, was immer das bedeutet. Und dann fand ich mich mit 872 Zyklen wieder und hatte wenig Dinge mit Leute mit 547 Zyklen zu kommunizieren . Ich musste neue Freunde finden, die ebenfalls 872-ger waren, um jemanden zum Sprechen zu haben.

Ich fühlte mich von den 872-gern angezogen, und diese zu mir. So wurde ich ein selektiver Magnet, und einige Elemente meiner Realität waren aufgelöst, die nicht länger mit dem neuen Wesen, welches ich wurde, im Einklang waren. Ich wusste, dass der Prozess unvermeidbar war und nicht unterbrochen werden dürfte. Ich entwickelte in dieser Zeit einen Sinn von Mitgefühl und Verständnis. Ich wusste, dass mein Leben davon abhing, wie weit ich alle Elemente in meinen Leben auflöste, die nicht im Einklang mit der neuen Schwingung waren. Der Prozess war einfach, aber nicht immer leicht.

Jeden Tag begann ich als einen Selbsterforschungsprozess, ohne vorgefasste Vorstellung bezüglich dessen, wer ich war, immer mit dem Willen das hervorgehende Wesen zu erforschen und dem Sinn von Erleuchtung mit jeder neuen Entdeckung .

Ich stellte mir die Szene vor, die in der Ärtzepraxis stattfinden würde, nachdem die Arbeit an mir selbst getan war. Ich konnte ihn sehen, wie er mich untersucht und keinen Tumor findet und verwirrt ist. Er könnte sagen: „Vielleicht haben wir einen Fehler gemacht“. Ich spielte die Szene in meinem Geist in meinen Entspannungsperioden jeden Tag durch.

Ich hatte innerhalb der Technologie der mentalen Programmierung gehört, dass wenn ich 15 Minuten drei Mal täglich an 66 Tagen zu mir selbst sprach, ich alles glauben könnte, und was auch immer ich glaubte, dass es wahr ist, würde wahr sein.

Nach zwei Monate, nachdem ich angefangen hatte an mir selbst zu arbeiteten, wurde ich von dem Arzt untersucht, der mich im Endstadium krank erklärt hatte. Auf dem Weg zum Arzt wusste ich, dass ich die Wahrnehmung behalten musste, dass alles in Ordnung war. Er untersuchte mich und fand nichts. Er sagte: „Vielleicht haben wir einen Fehler gemacht“. Ich lachte auf dem ganzen Heimweg.

Transformation.

Ich hatte meinen Art und Weise zu Sein transformiert. Mein Lebenstil wechselte drastisch.Es machte keinen Sinn mehr in einem 9-17 Uhr Job zu arbeiten, oder egal welches Wesen „Vorgesetzter“zu nennen, da wir alle gleiche Wesen mit unbegrenztem Potential sind.

Die Arbeit, die ich jetzt als Heiler und Lehrer mache, ist bedeutungsvoll für mich und genauso wichtig für andere, als ein Service für die Menschheit. Ich fühle mich „high“, wenn ich es tue. Ich habe einen starken Sinn davon, meine Lebensaufgabe zu erfüllen. Ich weiss, dass es richtig ist. Das ist ein Gefühl, dass ich vorher nie hatte.

Der Transformationsprozess ist ein integraler Teil des Heilungsprozesses, ob die Person ihre/seine Sehkraft heilt, oder eine erhebliche Krankheit loslässt. Selbst wenn die Bedingungen des Ungleichgewichts nicht das physische Niveau erreichen, existiert es schon auf mentaler oder emotionaler Ebene. Es ist für diejenigen unter uns, die den Prozess erkennen, um ihn wo auch immer sie können, zu ermutigen und zu unterstützen, sodass die planetäre Transformation, die jetzt im Individuum stattfindet, beschleunigt werden kann und diese so sanft, wie möglich erfolgt.

Krankheit oder Verletzung, die sich auf physischer Ebene zeigt, ist metaphorisch gesehen, dass was im Bewusstsein des Wesens stattgefunden hat, welches die Symptome erfährt. Es ist mit der Art und Weise zu Sein der Person verbunden. Sobald die Elemente des Wesens einer Person, die mit dem Zustand des Ungleichgewichts in Verbindung stehen, erkannt sind, können sie geändert werden. Dann kann Gesundheit und Gleichgewicht auf allen Ebenen wiederhergestellt werden.

Wenn wir den physische Körper als Karte des Bewusstsein in ihm sehen , und immer ihm gegenüber ausbalancieren, können wir auch erkennen, dass ein Veränderung in dem einen, unmitelbar eine Veränderung in dem anderen einschliesst. Wenn eine Heilung stattfindet, wird vielleicht eine Veränderung in der Persönlichkeit erwartet, um die Veränderung im physischen Wesen zu reflektieren, oder umgekehrt. Das „neue“ Individuum wird die selbe Wesens- essenz haben, jedoch mit einer anderen Art der Interaktion mit dem Umfeld, ohne das es eine übermässige Spannung für das Individuum bedeutet.

Es kann so aussehen, als ob das Individuum von einem real-scheinenden Traum erwachte, und die Dinge in einer anderen Art und Weise einen Sinn ergeben. Ein Wahrnehmungsfilter wird entfernt sein, ein Filter durch den Werte bestimmt waren, und ohne diesen Filter werden wahrere Werte wesentlich. Das „neue“ Wesen kann sogar einen anderen Geschmack bei Nahrung und/oder Kleidung haben und andere persönliche Gewohnheiten. Es wird eine willkommene Transformation sein.

Den Zugang zur Heilung, der den Aspekt der persönlichen Veränderung und Transformation berücksichtigt, ist mit der Idee einer inneren Ursache, bei jedem äusseren Symptom verbunden. Vielleicht können die Symptome,ohne eine innere Veränderung in der physische Realität verschwinden, jedoch verschwinden noch nicht die Ursachen in der inneren Welt. So könnten die Symptome wiedererschaffen werden. Das Wesen erkennt dann diesen Teil ihres Energiesystems, als eine angeborene Schwäche an, mit der es beständig beschäftigt ist, bis sie die inneren Veränderungen macht, und die Symptome sich dannach nicht länger manifestieren. Schliesslich sind die Symptome nur notwendig, um dem „alten“ Wesen eine Botschaft zu geben. Das „neue“ Wesen, welches nicht auf Schwächen aufbaut, braucht das Symptom nicht. Tatsächlich wird vielleicht der scheinbar schwächste Teil des „neuen“ Wesens der stärkste Teil von ihm. Geschichten von früher, gelähmten Patienten, die olympische Stars wurden, sind ein Beweiss dafür.

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Das menschliche Energiesystem.

In dem Energiesystem, das wir jeder sind, ist die Energie in einem Zustand des konstanten Flusses. Der Energiefluss wird von sieben „Energiepumpen“ reguliert, die man Chakra nennt. Jedes Chakra repräsentiert spezielle Emotionen, Wahrnehmungsebenen, Elemente des Bewusstseinsder Person, und ist ebenfalls mit spezifischen Teilen der Körper assoziiert. Es ist mit spezifischen Funktionen im Körper, spezifischen Endokrindrüsen und spezifischen Nervengruppen verbunden. Reaktionen auf das von dem Wesen wahrgenommene Universum, werden auch in den Chakren reflektiert.

Die Chakren haben einen optimalen Zustand von Gleichgewicht und Fluss. Eine Heilung des Individuums ballanciert die Chakren aus. Wenn dies zusätzlich zu der Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts und eines anderer Bewusstseinszustandes geschieht, ebenso wie des physische Gleichgewichts, so wird durch die Wiederherstellung des Gleichgewichts, ebenfalls eine andere Reaktionenform, auf das vom Wesen wahrgenommene Universum, deffiniert.

Mit anderen Worten, mit einem anderen Zustand des Gleichgewichts der Chakren wird die Person sich eine bestimmte Form von Erfahrungen anziehen, und ebenfalls einen bestimmten Typ von Menschen.

Wenn die Energie in den Chakren wechselt, wie in einer Heilung, so ist die magnetische Wirkung, sich eine spezielle Art von Personen oder Erfahrungen anzuziehen dann befreit, und ebenso die alte Art des Reagierens.

Wenn eine Person zum Beispiel eine schwierige Interaktion mit seiner/ihrer Mutter hat, kann sie die Energie in dem Chakra, welches mit Sicherheit und Vertrauen verbunden ist, blockieren. Die Wirkung würde ein Wahrnehmungsfilter der Unsicherheit sein. Das Individuum wird sich dann bedenkliche Situationen anziehen, um seine Unsicherheit zu rechtfertigen, und ebenso werden Frauen diese Person an seine/ihre Mutter erinnern. Wenn das Chakra klar ist, wird der früher angezogene Frauentyp von anderen Personen angezogen werden, die die selbe Art von blockiertem Chakra haben, so wie es früher die Person, die geheilt wurde, erfuhr. Es lässt Platz für eine Interaktionen des Wesens mit Frauen von anderer Energie. Ausserdem werden Interaktionen mit dem Mutter-Archetyp eine andere, befriedigendere Lösung erfahren. Situationen, die sich dem Wesen präsentieren, werden ebenfalls mehr einen Sinn von Solidität haben.

So können wir sehen, dass die Chakren nicht nur das äussere Umfeld reflektieren, sondern es auch in einer Art und Weise erschaffen.

Mit geringfügigen Regulierungen im Energiesystem der Person würden nur schwache Veränderungen im Bewusstsein passieren. In dem Fall von schweren Erkrankungen, egal welchen auch immer, wäre das Wesen in verzweifelter Not für eine bedeutendere Regulierung im Bewusstsein, und so würden die Aspekte der Transformation viel tiefer sein.

Wiedergeburt.

Obwohl ein sofortiger Wechsel immer möglich und verfügbar ist, sind die meissten Menschen nicht auf einen aprupten Wechsel in ihrer Art und Weise zu Sein vorbereitet. Schrittweiser Wechsel scheint angenehmer für die Person zu sein, ebenso wie für die Andereren im Umfeld der Person.

Mit dem sofortigem Wandel gibt es die Erfahrung plötzlicher Klärung dessen, was unklar war, und einen Sinn dessen, was vielleicht eine Person erfährt, die sich plötzlich in einem Körper wiederfindet, und einen Film anschaut, der sich um sie herum eröffnet, einen Film der gerade begonnen hat. Die Peron würde sich als einer der Charaktere wiederfinden, mit einem Sinn davon, dass sie anders ist, als wie die anderen Personen sie sehen, und tatsächlich würde sie sehr anders sein. Es würde somit für die Person wichtig sein, seine/ihre neue Art und Weise zu sein, den neuen Sinn der Klarheit oder Erleuchtung, aufrecht zu erhalten (möglicher Weise verbunden mit einem konfusen Sinn von plötzlicher Neuheit), und schnell den Weg, in welchem die Dinge in der neuen Realität mehr Sinn ergeben, die neuen Paradigma, zu etablieren. Das neue Wesen hat seine Beziehung zu dem Job, der Umgebung, dem Zuhause, dem Partner etc. anzusehen und abzuschätzen, welche Aspekte harmonisch funktionieren, und welche Teile in irgendeiner Weise zu verändern wären.

In dem Fall, in dem eine Person, die eine starke Krankheit hatte, den Zusammenhang zwischen dem Lebensstil und den physischen Symptomen erkannt hat, müsste es eine Bereitschaft der Veränderung aller Aspekte des Lebensstils geben, die sie nicht glücklich machen. Denn es würde klar sein , dass es jene Aspekte waren, die in direkter Verbindung zu der Krankheit standen.

Wenn es eine Frage zwischen Leben oder Tod ist, wird es eine klare und simple Wahl, auch wenn es nicht immer einfach ist.

Interaktion.

Für diejenigen Menschen, die der Person nahe stehen, kann es eine sehr verwirrende Zeit sein. Es kann so scheinen, als ob diejenige Person, die sie kannten, plötzlich in einer Weise gewechselt hat, die einen verrückt macht. Gewohnte Verhaltensmuster und Reaktionen würden plötzlich nicht mehr vorhanden sein, und das kann sehr verwirrend sein. Für die Gesundheit und das Wohlergehen der Person, müssen sie ,wie auch immer, für die Person total unterstützend sein, da der Versuch das alte Wesen wiederzuerschaffen, für die betroffene Person eine Bedrohung ihrer Gesundheit darstellen würde .

Es muss eine Bereitschaft für die Anpassung an die neue Seinsweise der Person vorhanden sein. Schrittweise Veränderung ist für die meissten Menschen einfacher, aber es muss nachdrücklich betont werden, dass das Ausmass einer schrittweisen Veränderung nicht geringfügiger ist, als das der sofortigen Veränderung. Es ist nur auf eine längere Zeit ausgedehnt. Die selben Themen müssen angeschaut werden. Die selbe Veränderung muss getan werden. Zusammenfassend muss die Person die einzige Gesinnung des Ziels beibehalten und auf das Ziel bestehen, begleitet von der Bereitschaft, alle Aspekte ihres Lebens, die mit Stress verbunden sind, loszulassen. Auch alle Muster der Interaktion loszulassen, die nicht auf Erfolg orientiert sind, bis das das Leben wieder harmonisch ist, und der körperliche Gesundheitszustand und das Wohlempfinden anzeigt, das die Person zum Gleichgewicht zurückgekehrt ist und sie sich mit der Art, wie sie ist, identifizieren kann. Die Transformation und Heilung ist dann vollkommen.

Alles kann geheilt werden!

Wenn ein Individuum das aus dem Gleichgewicht geraten war, die Entscheidung getroffen hat zum Gleichgewicht zurückkehren zu wollen, müssen es zu einer hohen, vorrangigen Vorhaben erklären. Nichts anderes darf wichtiger sein.Speziell im Fall einer katastrophalen Krankheit wird die Rückkehr zu Gesundheit notwendiger Weise wichtiger, als die Familie, Freunde oder der Beruf. Wenn sie den Weg zur Gesundheit hin erkannt haben, darf nichts den Weg stören. Die Entwicklung und Beibehaltung einer positiven, mentalen Einstellung ist erforderlich.

Jeder von uns ist ein selbstorganisiertes, autonomes Bewusstseinssystem. Jeder von uns ist ein Energiesystem. Energie fliesst durch unser Wesen und wird von unserem Bewusstsein gelenkt. Diese Energie ist in einem Zustand der Bewegung, des Flusses,und in einem gesunden Organismus ist die Energie harmonisch und fliesst sanft. Wenn der Fluss der Energie blockiert, oder unterbrochen ist, wird es vom Organismus als Ungleichgewicht wahrgenommen, und die Tendenz des Organismus ist es, zu Gleichgewicht, Harmonie und Gesundheit zurückzukehren. Diese Tendenz ist, wie auch immer, ein Aspekt der Liebe.

Alle Krankheiten, alle Verletzungen sind blockierte, oder unterbrochene Energie, oder ein Ruf nach Liebe. Jeder von uns, dich als Leser eingeschlossen, hat die Fähigkeit Energie zu spüren, wahrzunehmen und sie zu lenken.

Letztendlich kann jede Energieblockade durch dein Bewusstsein aufgelöst werden. Es ist nicht eine Frage dessen, ob man es tun kann, sondern eine Frage, wie man es tun kann.

Innerhalb deines Wesens, innerhalb deines Bewusstseins, gibt es die Fähigkeit zu lieben. Du hast ein Potential für unbegrenzte Liebe, ob du entscheidest, es zu erkennen oder auch nicht, und letztendlich ist es die wahre Natur deines Wesens.Du hast die Fähigkeit zu lieben, da wo es vorher eine Wahrnehmung des Mangels an Liebe gab, oder einen Ruf nach Liebe.

Du hast in deinem Bewusstsein das Potential und die Fähigkeit alles, auf jeder Ebene, in dir selbst und ebenso in einer anderen Person, zu heilen, da alles nur Energie ist. Was bleibt, ist dieses Potential vollkommen und tatsachlich für dich zu erkennen.

Alles kann geheilt werden.

Du kannst alles heilen.

© Copyright 1988 Martin Brofman

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AIDS: Aus der Sicht eines Heilers https://www.fondation-brofman.org/2018/01/18/le-point-de-vue-dun-guerisseur-sur-le-s-i-d-a/?lang=de Thu, 18 Jan 2018 21:38:19 +0000 https://www.fondation-brofman.org/2018/01/18/le-point-de-vue-dun-guerisseur-sur-le-s-i-d-a/ […]]]> von Martin Brofman

Jede Krankheit kann als Zustand der Unausgeglichenheit betrachtet werden. AIDS ist ein Zustand der Unausgeglichenheit, der das Immunsystem betrifft. Das Immunsystem wird regiert oder kontrolliert durch die Thymusdrüse, eine Drüse, die selbst von dem Herzchakra regiert wird. Das Herzchakra ist der Teil unseres Energiesystems, der unsere Wahrnehmungen der Liebe betrifft und davon betroffen ist.

AIDS ist also ein Zustand der Unausgeglichenheit verbunden mit der Wahrnehmungen, die eine Person auf irgendeine Weise von der Liebe hat.

Diese Krankheit ist aufgetaucht unter den Mitgliedern unserer Gesellschaft, deren Lebensstil sie von denjenigen, die sie lieben, getrennt hat. Ohne die Liebe die sie brauchten, und da sie keinen Ausweg aus ihrem Dilemna sahen, entschlossen sich diese Personen zu sterben, auf eine bestimmte Art und Weise die sie vorzogen.

Das Immunsystem hat sich also verschlechtert, sodas ihre Wünsche sich verwirklichen konnten.

Unter den Mitgliedern der homosexuellen Gesellschaft war die Bestimmtheit ihrer Freiheit des Ausdrucks in Bezug zu ihrer Sexualität verbunden mit einem Bedürfniss ihre sexuellen Vorzüge zu verstecken, vor ihren Eltern, ihren Kollegen, vor den Mitgliedern der heterosexuellen Gesellschaft im allgemeinen, und das durch eine Angst nicht akzeptiert zu sein, nicht geliebt zu sein. Da das Verhalten der heterosexuellen Gesellschaft im allgemein puritanisch ist, waren diese Ängste oft gerechtfertigt, aber diese Situation hat auch bei den Mitgliedern der „Homo“-Gesellschaft ein Sich-Selbst-nicht-annehmen hervorgerufen, ein urteilendes Verhalten gegenüber sich selbst, das die noch grössere Unterwerfung in Bezug auf ihre sexuellen Vorzüge noch mehr stimuliert hat und das zusammen mit einem noch grössern Verlangen akzeptiert zu sein. Da aber diese Personen sich selbst nicht akzeptieren, hatten sie Schwierigkeiten das Akzeptieren der anderen zu erkennen.

Innerhalb der Gesellschaft auf Haïti hat das strenge Kriegsgesetz, durch den Diktator Papa Doc Duvalier eingeführt, eine Atmosphäre des Misstrauens und der Angst unter der Mitgliedern derselben Familie und so die Liebe untergraben.

Es waren diejenigen die Drogen benutzen betroffen, weil sie auch einen Lebenstil führten, der sie von denen die sie liebten getrennt hatte und auf diese Weise haben sie ihr Herz verschlossen. Die Kinder, die sie zur Welt brachten, fanden nicht die Liebe, die sie brauchten und fingen an zu sterben, ebenfalls durch einen Mangel an Liebe! Als diese Kinder sich in öffentliche Schulen begaben, wurden sie ausgeschlossen, verbannt und wieder nicht geliebt, weil sie krank waren. Man hatte Angst vor ihnen und die Eltern der gesunden Kinder verlangten, dass die Kinder die AIDS hatten von der Schule gewiesen werden. Und so gab es noch mehr Nicht-Akzeptieren.

Unsere Wahrnehmungen schaffen unsere Realität. Man kann sagen, dass die, die AIDS bekamen die Wahrnehmung hatten, dass sie nicht geliebt waren. Diese Wahrnehmung wurde noch genährt und verstärkt und diese Personen waren fähig immer mehr ihre Glaubensbasis, dass sie nicht geliebt waren, zu bestätigen und sich selbst zu beweisen, dass das wahr für sie war……Gab es dann noch einen Sinn zu leben?

Die Reaktion vieler Personen, die sich als nicht geliebt wahrnahmen, war auch nicht zu lieben und so verschloss sich ihr Herzchakra immer mehr und betraff die Thymusdrüse und das Immunsystem.

Unsere Gesellschaft hat AIDS geschaffen um uns zu zeigen, dass es notwendig für uns ist noch mehr zu lieben. Wir sind ins Wassermann-Zeitalter eingetreten, ins Zeitalter des Herzchakras. Als planetarisches Bewusstsein sind wir in ein Zeitalter eingetreten in dem es keinen Sinn mehr ergibt in Begriffen von Trennung oder Konflikt zu denken. Wir sind jetzt verpflichtet in Begriffen von Zusammenarbeit zu denken, was wir tun können um den anderen zu helfen, in Begriffen von Liebe, von Dienstleistung.

Es ist offensichtlich, zum Beispiel, dass wir der UdSSR nicht sagen können, dass Tchernobyl ihr Problem ist oder dass diejenige chemische Fabrik das Problem der Schweiz ist. Wir müssen in globaleren Begriffen denken und im Grunde genommen, haben wir angefangen es zu tun.

AIDS kann geheilt werden so wie jeder andere Zustand der Unausgeglichenheit. Was man dazu braucht, ist Liebe.

Ein junger Mann in San Francisco, der AIDS hatte, hatte die Verschreibung einer radikalen Therapie bekommen, die die Effekte der Krankheit rückgängig machte und als Resultat seine Genesung hatte.

Er musste auf der Strasse spazieren mit Luftballons, die auf offensichtliche Weise seine“Andersartigkeit“ zeigten, und wenn die Passanten ihn anschauten, musste er ihnen eine Karte geben die aussagte: „Ich liebe euch“.

Am Anfang, fühlte er sich sehr sichtbar, aber er tat was man ihm verschrieben hatte. Am zweiten Tag war es einfacher. Am dritten Tag, fühlte er wirklich die Liebe für diese anderen Wesen, die ihn als verschieden ansahen und er fühlte sich auch geliebt, sogar mit seinen Unterschieden. Er wurde geheilt.

Louise Hay, eine aussergewöhnliche amerikanische Heilerin, hat auf brillante Art und Weise es geschafft den Aidsprozess rückgängig zu machen, indem sie die Aspekte der Vergebung und der Selbst-Annahme betonte, und indem sie Therapien benutzte, die auf diese Qualitäten bestanden. Ihre Erfolge zeigen die Wirksamkeit dieses Herankommens mit dem Herzen. Sie hat mehr Erfolg gehabt mit Aids-Patienten als jegliche andere Person von der ich gehört habe.

Was meine eigene Erfahrung mit von AIDS betroffenen Personen anbelangt, war der konstante Faktor eine Unausgeglichenheit des Herzchakras und die erbärmliche Qualität der Beziehungen in ihrem Leben.

Ein junger Mann, der fähig war sich zu öffnen um Liebe zu empfangen, erhielt als Kommentar von seinem Arzt, dass er nach allem keinen AIDS hatte, sondern einfach eine allgemeine Infektion eines Pilzes, dem Candida. Ein Arzt hat einer anderen geheilten Person gesagt, dass die Ausgangsdiagnose ein Irrtum gewesen sein müsste.

Die Leute werden tatsächlich von AIDS geheilt, wenn sie lernen die Liebe zu erkennen, ihr zu vertrauen, und Beziehungen haben, die sie nähren anstatt dass sie sich bestrafen……

Das heisst, dass sie lernen aufzuhören sich selbst zu bestrafen und es sich erlauben genährt zu werden. Sie lernen sich selbst zu akzeptieren und sogar die anderen, die sie nicht akzeptieren, zu akzeptieren.

Durch das Akzeptieren, durch die Liebe, kann das Herzchakra wieder normal funktionieren und der Thymusdrüse wieder Kraft geben und dadurch, dem Immunsystem. Die Person kann dann entscheiden, dass es einen Grund zu leben, gibt, nach allem, da es ja jetzt wieder die Liebe in ihrem Leben gibt. Der Energiefluss ist wieder hergestellt, mit dem Resultat einer Rückkehr zur Erfahrung der Ganzheit.

Wir sind Energiewesen. Wenn wir den Fluss dieser Energie blockieren oder unterbrechen, ist das Resultat eine Krankheit oder eine Verletzung. Manchmal geschieht es durch eine Verlangen nach Liebe. Jeder von uns hat die Fähigkeit den Energiefluss wieder herzustellen und Liebe in Fülle dort zu geben, wo eine Wahrnehmung des Mangels war. Wenn wir das tun, findet eine Heilung statt.

Es ist sehr wichtig, jetzt, dass wir unser Herz offen lassen und dass wir die Urteile durch das Akzeptieren ersetzen. Es ist lebenswichtig, dass wir lernen noch mehr zu lieben und uns erlauben geliebt zu werden. Wir müssen uns auf unsere Beziehungen „beziehen“ und die Kommunikation benutzen um Missverständnisse zu klären. Wenn wir fähig sein werden uns in einem Raum der Liebe zu halten, werden wir eine positive Wirkung auf unsere Umwelt haben, eine heilende Wirkung. Indem wir unser Herz für die Liebe um uns herum öffnen und indem wir uns ganz selbst annehmen, werden wir nicht die Bedingungen schaffen in denen AIDS auftaucht.

Die Antwort ist das Akzeptieren.

Die Antwort ist die Liebe.

Acceptation

© Copyright Martin Brofman 1990

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Sehkraft als Metapher https://www.fondation-brofman.org/2018/01/18/la-vision-comme-metaphore/?lang=de Thu, 18 Jan 2018 21:37:50 +0000 https://www.fondation-brofman.org/2018/01/18/la-vision-comme-metaphore/ […]]]> Die Beziehung zwischen Sehkraft und Bewusstsein

Warum werden unsere Augen als Fenster zur Seele bezeichnet? Warum sprechen wir von der Art und Weise, die Welt zu „sehen“. Was ist die Beziehung zwischen unserer Sicht, unserem Sehvermögen und unserer Art zu sein?

Sehen ist nicht einfach nur ein physischer, auf Schärfe gerichteter Prozess. Es ist eine multidimensionale Funktion, die unseren emotionalen und mentalen Seinszustand beeinflusst und von diesem beeinflusst wird, und die mit unserer Persönlichkeit verbunden ist. Das heißt, jede Art von Sehstörung ist mit bestimmten Persönlichkeitstypen verbunden.

Alle kurzsichtigen Menschen haben in ihrer Persönlichkeit etwas gemeinsam, alle weitsichtigen Menschen teilen einen gewissen Charakterzug, und all jene mit Astigmatismus arbeiten an einer ähnlichen Problemstellung in ihrem Leben.

Alle Arten gestörten Sehvermögens stellen eine gestresste Art und Weise dar, wie eine Person auf seine Umwelt reagiert.

Manche sagen, dass Stress für jegliches emotionales und physisches Ungleichgewicht verantwortlich ist; Stress reflektiert, wie ein Individuum auf seine Umwelt in einer Weise reagiert, die nicht entspannt ist. Stress wird im physischen Körper unterschiedlich gespeichert, unter anderem in Form von Spannung in verschiedenen Muskeln.

So könne wir sagen, dass die physische Spannung im Körper eine in den Muskeln gespeicherte emotionale oder mentale Spannung ist. Spannungen in bestimmten Muskeln sind mit bestimmten emotionalen und mentalen Zuständen verbunden. Anders ausgedrückt bedeutet das, dort wo man die Spannung spürt, ist damit verbunden, warum man die Spannung spürt.

Im Fall der Sehkraft wurden verschiedene Sehstörungen mit exzessiven Spannungen in spezifischen extraokularen Muskeln (den Muskeln, die den Augapfel umgeben) und spezifischen mentalen Zuständen identifiziert. Um diesen Prozess zu verstehen, schauen wir uns an, wie es funktioniert.

Der Augapfel wird von sechs Muskeln umgeben . Wir benutzen diese Muskeln, um unsere Augen in verschiedene Richtungen zu bewegen, und lange dachte man, dass dies ihre einzige Funktion wäre. Später fand man heraus, dass diese Muskeln ungefähr hundertmal kräftiger sind als nötig, um diese Funktion zu erfüllen. Da Struktur und Funktion im menschlichen Körper miteinander korrespondieren, schien es offensichtlich, dass diese Muskeln noch eine andere Funktion haben mussten. Das tun sie.

Die extraokularen Muskeln sind, wie die Linse, auch Bestandteil des Schärfemechanismus unseres Sehapparates. Sie bewirken, dass sich der Augapfel verkürzt oder verlängert, je nachdem, was wir betrachten, was wir denken oder fühlen. Somit funktionieren die Augäpfel eher wie eine Balgenkamera mit variablem Fokus, als wie eine Tubuskamera mit fixierter Brennweite.

Vier Muskeln ziehen jeden Augapfel in die Augenhöhle und verkürzen so den Augapfel. Exzessive Spannung in diesen Muskeln, den geraden Muskeln, schaffen die Voraussetzung für Weitsichtigkeit und wird emotional als Spannung im Bewusstsein erlebt, die von dem eigenen Selbst ausgeht und auf das Image ausgerichtet ist. Dies kann als unterdrückter Ärger oder Ärger über sich selbst (Schuld) erlebt werden, oder als ein Gefühl, dass man selbst nicht so wichtig ist, wie die Anderen.

Zwei Muskeln, die schrägen Muskeln, umschließen den Augapfel wie ein Gurt, und wenn sich diese Muskeln straffen, drücken sie den Augapfel zusammen, wodurch er sich verlängert. Exzessive Spannung in diesen Muskeln ist mit Kurzsichtigkeit verbunden und wird im Bewusstsein als ein Sich-in-sich-selbst-Verstecken erlebt, als ein Rückzug nach innen, als Besorgnis, ein Wahrnehmungsfilter der Angst oder des Misstrauens und ein Gefühl, bedroht zu sein, nicht sicher, um man selbst zu sein.

Ungleiche Spannungen in verschiedenen Muskeln können die Voraussetzung für Astigmatismus schaffen, eine Verzerrung der Sicht, so dass der Augapfel aus seiner Rundheit herausgezogen wird. Das wird vom Individuum als ein Gefühl des Verlorenseins empfunden, als Unsicherheit oder Unklarheit bezüglich ihrer Werte, darüber, was sie wirklich wollen und/oder was sie wirklich fühlen. Äussere Werte wurden im Innern übernommen und zwar auf eine Weise, die für das Individuum nicht natürlich, organisch oder wahr ist. Der daraus resultierende Stress wird, sowohl im Bewusstsein, als auch in den Augenmuskeln der Person erlebt.

Sehstörungen entstehen zu einem Zeitpunkt im Leben einer Person, wenn diese wörtlich und sinnbildlich Stress in Bezug auf ihre Umwelt erlebt. Setzt sich dies über einen längeren Zeitraum oder in extremer Intensität fort, dann „erstarren“ die Augenmuskeln zeitweilig und halten so den Augapfel in einem Unschärfezustand. Wenn die Spannungen in diesen Muskeln mit Spannungen im Bewusstsein der Person einhergehen, verharrt auch das Individuum in einem bestimmten Bewusstseinszustand. Diese Augenmuskeln können sich somit entspannen und Klarheit kann wiederhergestellt werden, und zwar mit Entspannungstechniken und Hatha Yoga-Augenübungen (ähnlich dem, was Augenärzte als Mobilitätstraining bezeichnen).

Wenn der richtige Zustand der Augenmuskeln wiederhergestellt ist, können die Augäpfel ihre natürliche Form annehmen, und Klarheit kann zurückkehren. Spannungen im Körper und im Bewusstsein der Person lösen sich ebenso, und es findet eine Rückkehr zu einem leichteren, klareren und natürlicherem Seinszustand (für diese Person) statt.

Der natürliche Zustand unserer Sicht ist klar, und die Rückkehr zu Klarheit ist damit verbunden, zur Harmonie zurückzukehren und wirklich wir selbst zu sein.

Da die Sehkraft ein Metapher dafür ist, wie wir die Welt sehen, und mit der Persönlichkeit verbunden ist, kann man, wenn die Elemente der Erfahrung einer Person, die mit der Sehstörung verbunden sind, identifiziert wurden, diese loslassen und zu Klarheit zurückkehren. Anstatt uns der Wirkung von Wahrnehmungen auszuliefern, die wir als Verzerrungen erkennen, können wir entscheiden, an der Ursache zu arbeiten, sich bewusst an Wahrnehmungen auszurichten, und diese auszuwählen, die wir für uns als wirklich wahr erkennen, und die für uns in unseren Interaktionen erfolgreicher sind, d.h. einfach mehr unserem wirklichen Selbst treu zu sein.

Wenn wir die übermäßigen Spannungen in unserem Bewusstsein befreien, lösen sich die Spannungen in den Augenmuskeln, der Augapfel nimmt seine natürliche Form an, und die Klarheit kehrt zurück.

Da jede Art Sehstörung einem bestimmten Persönlichkeitstyp entspricht, spiegelt eine Veränderung der Persönlichkeit eine Veränderung der äußeren Sicht wider. Das „neue“ Wesen wird die selbe Seinsessenz haben, jedoch mit einer anderen Art, mit der Umwelt zu interagieren, ein anderer „Tanz“, ohne dem, was für das Individuum eine exzessive Spannung gewesen war. Es wird so sein, als würde das Individuum von einem sehr wirklich scheinendem Traum aufwachen, und die Dinge werden auf eine andere Art und Weise einen Sinn ergeben. Ein Wahrnehmungsfilter wird entfernt sein, ein Filter, durch den Werte bestimmt waren, und ohne diesen Filter wahre Werte zutage treten. Das „neue“ Wesen wird vielleicht sogar einen anderen Geschmack bezüglich Essen und/oder Kleidung, und andere Gewohnheiten haben; wird sich dadurch jedoch mehr als es selbst erfahren, als das Wesen, das er wirklich ist. Es wird eine willkommene Transformation sein.

Ansätze zur Sehkraftverbesserung, welche diesen Aspekt der Persönlichkeitstransformation nicht berücksichtigt haben, hatten nur begrenzten Erfolg. In Fällen, in denen die Sehkraft wiederhergestellt wurde, ist die betroffene Person durch einen Transformationsprozess gegangen und hat tatsächlich eine Rolle fallen lassen und ist ein anderes Selbst geworden, mit einer anderen Persönlichkeit, wirklicher und mit einer anderen Sicht auf die Welt. Grad und Geschwindigkeit der Verbesserung waren mit der Bereitschaft seitens des Individuums verknüpft, die Veränderungen zu akzeptieren, die neue Persönlichkeit zu akzeptieren, das neue Selbst zu werden, oder besser, zu werden und zu leben, wer sie wirklich sind.

Wenn wir uns vorstellen, dass jeder von uns von einer Energieblase umgeben ist, unserem individuellen Wahrnehmungsfilter, können wir einige Metapher sehen. Menschen, die kurzsichtig sind, sehen besser das, was nah, als das, was weiter weg ist. Sie sind mehr auf das ausgerichtet, was in der Blase ist, und weniger auf das, was außerhalb ist. Sie sind innerlich beschäftigt und schauen nicht nach draußen. Die Energie und die Richtung der Aufmerksamkeit bewegt sich nach innen, zieht sich zusammen, weg von draußen. Dinge müssen herangeholt werden, um sie klar und angenehm zu sehen . Was man selbst möchte oder fühlt, wird als wichtiger empfunden, als das, was andere möchten oder fühlen. Die Orientierung richtet sich übermässig auf das eigene Selbst. Das„Ich“ wird als wichtiger erachtet als das„Du“, und aus der individuellen Perspektive scheint das„Wir“, das „Du“ nicht im gleichen Maße einzubeziehen. Es kann ein außergewöhnliches Bedürfnis an Privatsphäre empfunden werden, ein Rückzug von der Umwelt, ein Gefühl, von der Umgebung eingeschüchtert zu werden, ein „In-sich-Verstecken“.

Der Fokus der Gedanken ist nach vorn gerichtet, mit Angst oder Unsicherheit als emotionale Erfahrung dieser Sicht. Es ist eine Beschäftigung, die das Individuum davon abhält, völlig präsent zu sein, im Hier und Jetzt. Das Ausmaß, in welchem dies erlebt wird, hängt vom individuellen Gleichgewicht ab und ist mit dem Grad an Kurzsichtigkeit verbunden. Selbstverständlich kann es verschiedene Kompensationen geben, wie Aggression, um die Einschüchterung zu minimieren, oder erzwungenen Extrovertiertheit, um das „In-sich-Verstecken“ zu kaschieren, aber wir sprechen von der Basis hinter diesen äußeren Handlungen.

Bei Weitsichtigkeit wird das, was weiter weg ist, klarer gesehen, als das, was nah ist. Weitsichtige Menschen sind stärker darauf ausgerichtet, was sich außerhalb befindet, als was sich innerhalb der Blase befindet. Energie strömt nach außen, sich ausdehnend, weg von dem, was sich innen befindet. Dinge müssen weiter weg gehalten werden, um klar und bequem gesehen zu werden. Was andere wollen oder fühlen, wird als wichtiger erachtet als eigene Wünsche und Gefühle. Die eigene Orientierung richtet sich auf andere, in einem Übermaß für diese Person. Das„Du“ wird als wichtiger erachtet als das„Ich“, und aus der individuellen Perspektive scheint das„Wir“, das „Ich“ nicht im gleichen Maße einzubeziehen. Während eine kurzsichtige Person sich bereitwillig und leicht zurückzieht, hat eine weitsichtige Person Schwierigkeiten, dies zu tun, da ihre Aufmerksamkeit fortwährend nach draußen gerichtet ist. Die Person spürt mehr Interesse am Leben anderer und vermeidet es, auf ihr eigenes zu schauen. Sie betont das eigene Image und identifiziert sich mit diesem, dieses Bild wird wichtiger für die Person als das, was sie wirklich ist. Das Gefühl von Ärger, welches die Person erlebt, wird unterdrückt, um andere nicht zu verletzen. Der gedankliche Fokus liegt auf der Vergangenheit und geht einher mit Ärger, Selbst-Rechtfertigung oder einem Gefühl, nicht das Richtige getan zu haben. Es ist eine Beschäftigung, die das Individuum davon abhält, völlig präsent zu sein. Wiederum hängt der Grad, zu dem dies stimmt, von dem individuellen Gleichgewicht und dem Ausmaß der Weitsichtigkeit ab, und es kann ein äußeres Kompensationsverhalten vorliegen, wie zum Beispiel übertriebene Güte, um Schuld zu verbergen, oder extreme Freundlichkeit, um Ärger zu verstecken.

Bei Astigmatismus ist die Blase verzerrt, und es wird Unsicherheit bezüglich der eigenen Wünsche und Gefühle erlebt, je nachdem, ob das rechte, oder das linke Auge, oder beide Augen betroffen sind.

Metaphysisch gesehen, repräsentiert das rechte Auge (das Willensauge), klar zu sehen, was man will, und das linke Auge (Das Geistauge) repräsentiert, klar zu sehen, was man fühlt. Bei Linkshändern ist dies genau umgekehrt. Eine Person mit Astigmatismus weiss oder fühlt, was für sie wahr ist, erachtet es jedoch als unangemessen und ändert es, und glaubt dann an die vorgetäuschte Änderung, wodurch sie nicht mehr klar sieht, was sie wirklich wollte oder fühlte. Der Fokus liegt mehr darauf, was gewollt oder gefühlt werden „sollte“, als darauf, was für diese Person wahr ist, und sie erlebt ein Gefühl der Unklarheit darüber, wer sie wirklich ist. Wer wären sie, wenn sie aufhören würden, jemanden vorzutäuschen, der sie nicht sind?

Kombinationen von Sehkraftstörungen sind verbunden mit Kombinationen von den eben genannten Eigenschaften. Astigmatismus kann in Kombination mit entweder Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit erfahren werden. Selbstverständlich können diese Eigenschaften auch von Personen ohne Sehkraftstörung erlebt werden, aber bei den Individuen mit Sehstörung sind die erwähnten Persönlichkeitsmerkmale besonders stark ausgeprägt.

Kurzsichtigkeit heißt, das klarer zu sehen, was nah ist. Weitsichtigkeit heißt, das klarer zu sehen, was fern ist. Obwohl in einigen seltenen Fällen ein Auge kurzsichtig und das andere weitsichtig sein kann, können beide Zustände nicht in ein und demselben Auge auftreten. Wenn eine Person weder in der Nähe noch in der Ferne sieht, handelt es sich um einen Zustand von Starrheit des Anpassungsmechanismus, der eine Starrheit im Bewusstsein reflektiert, und Entspannungstechniken und Augenübungen können die Flexibilität wiederherstellen. Als Resultat wird das Individuum auch größere Flexibilität in ihren mentalen Prozessen bemerken.

Wir sind Energiewesen, und Energie wird von unserem Bewusstsein gelenkt. Schließlich haben wir die Fähigkeit, die Richtung des Energieflusses je nach Situation zu wählen, zu entscheiden, sich nicht von vergangenen Verhaltensmustern oder Wahrnehmungen leiten zu lassen, stattdessen jene Wahrnehmungen zu ändern, die wir als wenig akkurat oder optimal erkennen, mit der Bereitschaft, die Dinge so zu sehen, wie sie sind, anstatt durch einen Verzerrungsfilter.

Der Energiefluss zwischen dem Inneren und dem Äußeren der Blase kann verändert werden, genauso wie die Beschaffenheit der Blase selbst, die letztlich den Wahrnehmungsfilter darstellt, durch den wir unsere Umwelt wahrnehmen. Ein „festgeklemmter“ Filter macht uns anfällig für bestimmte Interaktions- und Wahrnehmungsmuster. Er ist wie ein selektiver Filter, der nur die Wahrnehmungen durchlässt, die mit den Grundsätzen übereinstimmen, welche wir gewählt oder akzeptiert haben, und der alle anderen ignoriert oder mit Vorbehalt aufnimmt. Da wir auf der Grundlage der Informationen agieren, die durch uns hindurchgehen, sind wir geneigt, auf unsere Umwelt in einer festgelegten Art zu reagieren. Die Selektivität der Linse ist kein Problem, es ist jedoch die verzerrende Eigenschaft des emotionalen Filters, die losgelassen werden muss.

Wenn wir klar und zentriert sind, ist die Blase klar, und somit auch unsere Interaktionen. Wenn wir uns mitten in einer starken Emotion befinden, sind wir nicht zentriert, und unsere Wahrnehmungen ändern sich. Situationen sehen anders aus, und daher reagieren wir auch anders. Die Blase ist durch emotionale Strömungen verzerrt. Wenn starke Emotionen, wie Zorn, Angst, Verwirrung etc. unterdrückt werden, wie es für die der Fall ist, die eine Sehstörung haben, ist die Blase ebenfalls verzerrt, aber die Verzerrung wird nicht erkannt. Die Person hat sich mit der verzerrten Sicht identifiziert, und glaubt, das es die Wahrheit und ihr wahres Selbst darstellt. Sie sind nicht der sie wirklich sind, sondern nur der, den sie zu sein scheinen, wenn der verzerrende Filter funktioniert. Sie kann den verzerrenden Aspekt der Linse und die entsprechenden Wahrnehmungen loslassen und zu ihrem klaren Selbst zurückkehren.

Kurzsichtige Menschen können die Energie nach draußen richten, indem sie immer bereit sind sichtbar zu sein und darauf zu vertrauen, dass es gut so ist. In einer gegebenen Situation oder Interaktion, können sie sich selbst sehen, wie andere sie sehen, das heisst, sich selbst mit den Augen der anderen Person zu sehen, so dass sie nicht nur den Blick von drinnen nach draußen haben, sondern auch von außen nach innen. Dies wird ihnen die Möglichkeit geben, aus sich herauszugehen und die Dinge von einer anderen Perspektive zu sehen und ihre Interaktionen mit den so gewonnenen, zusätzlichen Informationen zu optimieren.

Es ist gleichfalls wichtig, die andere Person so zu behandeln, wie sie selbst behandelt werden möchten, wenn sie an der Stelle der anderen Person wären. Es ist nicht nötig, mit der Wahrnehmung der anderen Person von ihnen übereinzustimmen, aber bereit zu sein, zu sehen, dass sie so gesehen werden, und dass die Wahrnehmungen der anderen Person für sie genauso wichtig ist, wie die eigene. Schließlich kann es sehr sinnvoll sein, die Wahrnehmungen der anderen Person zu kennen.

Die Idee ist, sich nicht von der Umgebung bedroht oder eingeschüchtert zu fühlen, in der sich der Einzelne befindet, sondern sich stattdessen mehr darauf zu konzentrieren, sie selbst sein zu lassen und darauf zu vertrauen, dass, wenn sie tun, was sie wirklich tun wollen und sie selbst sind, immer etwas wunderbares geschieht. Genauso wie der Prozess für sie selbst so wichtig ist, ist es notwendig, anzuerkennen, dass der gleiche Prozess für die Menschen um sie herum wichtig ist, und dass es jedem einfach besser geht, wenn man man selbst ist.

Aus der Perspektive einer kurzsichtigen Person, kann das „Wir“ wirklich das „Du“ im gleichen Maße wie das „Ich“ einschließen, und somit wird das„Ich“ genauso wichtig.

Weitsichtige Menschen können ihre Energie mehr nach innen richten, indem sie sich selbst die selbe Beachtung schenken, wie anderen. Die Idee besteht nicht darin, aufzuhören, andere zu berücksichtigen, sondern darin, auch sich selbst Beachtung zu schenken. Es kann ein bewusster Prozess sein, sich selbst zu erlauben, ohne Schuld anzunehmen – nicht zu nehmen, sondern zu empfangen – und Wünsche und Gefühle auszudrücken, und sich selbst einfach zu erlauben zu bekommen. Wenn man empfängt, ist es nicht notwendig zu erwidern oder abzulehnen, sondern einfach „Danke“ zu sagen und bedingungslos zu akzeptieren. Das heisst, sich darauf auszurichten, nicht nur Dinge, sondern auch Ideen anzunehmen. So auch zu spüren, wie Dinge, Ideen und Menschen auf Abstand gehalten wurden, und ihnen zu erlauben, näher zu kommen. So können sie sich stärker auf ihr wahres Selbst ausrichten, als auf ihr Image. Das Image ist wichtig, aber das Wesen darf nicht übersehen werden. Die äußere Erscheinung ist nicht wichtiger, als die wahre Empfindung, und Menschen schätzen ehrliche Gefühle.

Die Beachtung muss auch das Selbst umfassen. Die Liebe auszudrücken, muss kein Opfer bedeuten. Es ist nicht notwendig, aus dir herauszutreten, um geliebt und respektiert zu werden. Die Rolle kann Spaß machen, aber erinnere Dich an das Selbst, das sie spielt, die Person innen drin. Aus der Perspektive einer weitsichtigen Person kann das „Wir“ das „Ich“ im gleichen Maß einschließen wie das „Du“, und das „Ich“ kann als ein anderes „Du“ gesehen werden, genauso autonom und wichtig für sich selbst.

Menschen mit Astigmatismus können sich dann und wann im Laufe des Tages fragen „Was möchte ich jetzt wirklich? Was fühle ich jetzt? Was ist wahr für mich? Was ist wirklich für mich? Wenn ich aufhöre, der sein zu wollen, der ich nicht bin, wer wäre ich dann? Wenn ich aufhöre, nach den Maßstäben anderer zu leben, wer wäre ich? Wenn ich aufhöre, die Person vorzutäuschen, die ich spiele, was würde ich anders machen?“ Vielleicht hattest du den Eindruck gehabt, in bzw. von der Umgebung, in der du dich befindet, nicht als die Person, die du wirklich bist, akzeptiert zu werden. Finde dann heraus, ob das Gefühl wirklich stimmt, indem Du die Rolle unterbrichst, und einfach Du selbst bist. Du wirst entweder entdecken, dass das Gefühl einer falschen Wahrnehmung unterlag und die Rolle unnötig war, oder das Gefühl bestätigt sich und Du kannst Dich in eine Umgebung bewegen, in der Du Du selbst sein kannst und akzeptiert wirst. So oder so, die Wirkung wäre, dass Du Dich wohler dabei fühlst, du selbst zu sein.

Es gibt für jeden von uns einen Platz in der Gesellschaft, und wenn wir wir selbst sind, gibt es einen Platz, wo wir hingehören, wo wir nicht nur akzeptiert, sondern auch geschätzt werden für den der wir sind. Wir müssen nicht so tun, als ob wir nicht sehen, was wahr für uns ist. Wir können uns alle erlauben, mehr und mehr wirklich wir selbst zu sein und authentischer.

Mit Bestimmtheit und der Bereitschaft, Wahrnehmungen und die entsprechenden Realitäten zu verändern, kann jeder seine Sicht der Welt, sowohl wörtlich, als auch sinnbildlich transformieren und zu dem natürlichen Zustand von klarer Sicht zurückkehren.

Affirmationen, die Du benutzen kannst. (Wähle eine jeden Tag und wiederhole Sie für Dich an diesem Tag. Lese die Liste dann und wann für Dich durch.)

1. Meine Sicht verbessert sich jetzt.

2. Ich wähle Klarheit.

3. Ich weiß, was Klarheit ist und erfahre es mehr und mehr jeden Tag.

4. Ich erinnere mich an Klarheit und kehre zur Klarheit zurück.

5. Ich spüre, dass ich klarer sehe jeden Tag.

6. Ich weiß, ich kann jetzt klar sehen.

7. Ich weiß, dass mich meine Erfahrungen zu klarerer Sicht führen.

8. Ich akzeptiere neue Wege zu denken und zu sehen, welche klarer für mich sind.

9. Akzeptanz und Liebe führen zu Klarheit.

10. Ich akzeptiere, was ich sehe und sehe klarer.

11. Es ist leichter und leichter, klar zu sehen.

12. Ich lasse mich selbst wahrhaftig sein und beobachte, wie sich meine Sicht klärt.

13. Es ist immer angenehmer, ich selbst zu sein und klar zu sehen.

14. Mein Geist erweitert sich und führt mir alle Informationen zu Bewusstsein, die ich brauche, um klare Sicht zu erfahren.

15. Ich kann heute klare Sicht haben. Ich kann heute klar sehen.

16. Jeden Tag, in jeder Hinsicht, geht es mir besser und besser.

17. Ich sehe klarer, wenn ich entspannt und zentriert bin.

18. Ich sehe klar, wenn ich im Hier und Jetzt bin.

19. Klarheit existiert hier und jetzt.

20. Klarheit ist mein natürlicher Zustand.

21. Klarheit ist, was wahr für mich ist.

22. Ich erfreue mich daran, klar zu sehen.

23. Ich sehe, dass alles perfekt läuft.

24. Ich liebe es, klar zu sehen.

25. Klarheit ist Freiheit, und wahrhaftig zu sein.

26. Ich sehe jetzt klarer.

27. Ich sehe klarer als zuvor.

28. Heute wähle ich, die Liebe zu sehen.

29. Immer, wenn ich das tue, was ich wirklich tun möchte, geschieht etwas Wunderbares.

30. Ich vertraue darauf, wahrhaftig zu sein und sehe klarer.

31. Ich sehe die Klarheit kommen.

32. Ich spüre heute klare Sicht.

33. So, wie ich mein Leben kläre, klärt sich meine Sicht.

34. Mein Sicht wird jetzt klarer.

35. Ich bin frei!

36. Meine Sicht wird immer klarer, so wie ich mich an meinen neuen Bewusstseinszustand anpasse.

37. Statt Probleme, sehe ich Lösungen. Ich sehe, wie Dinge funktionieren können.

38. Meine Sicht zu klären, ist leichter als ich dachte.

39. Ich weiß, ich kann klar ohne Brille sehen.

40. Ich stimme diesen Aussagen zu.

41. Affirmationen funktionieren immer!

© Copyright Martin Brofman 1990

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Chakra-Heilungsmeditation https://www.fondation-brofman.org/2018/01/18/mediter-sur-les-chakras/?lang=de Thu, 18 Jan 2018 21:37:20 +0000 https://www.fondation-brofman.org/2018/01/18/mediter-sur-les-chakras/ […]]]>  findet man in dem Buch „(Selbst)-Heilung durch die universelle Kraft der Chakren“ von Martin Brofman.

Bei dieser Übung werden Sie Ihre Aufmerksamkeit auf jedes einzelne Chakra richten, indem Sie sich zuerst auf körperliche Empfindungen konzentrieren und später mithilfe Ihrer Vorstellungskraft oder Ihrer Fähigkeit, Bilder zu erschaffen, an diesen Stellen die Erfahrung von Farben schaffen. Zwischen Vorstellungskraft und Visualisierung gibt es eigentlich keinen Unterschied, die meisten Menschen trauen sich allerdings eher zu, sich etwas vorzustellen, als etwas zu visualisieren. Denn immerhin können sich ja selbst Kinder Dinge vorstellen, Visualisierung hingegen … naja, das ist etwas anderes.

Wenn Sie während dieser Übung aufgefordert werden, sich eine bestimmte Farbe an einer bestimmten Stelle vorzustellen, haben Sie möglicherweise den Eindruck von anderen Farben. Falls Ihnen dies geschieht, merken Sie sich einfach, welche anderen Farben es waren, lösen Sie sie dann auf und ersetzen Sie sie durch die richtige Farbe. Dies können Sie tun, indem Sie sich vorstellen, das Chakra mit Licht in der jeweiligen Farbe anzustrahlen oder es mit dieser Farbe anzumalen. Oder Sie stellen sich etwas in der entsprechenden Farbe dort vor. Schließlich werden Sie in der Lage sein, den Eindruck der richtigen Farbe an der richtigen Stelle zu erschaffen, und können die Wirkungen davon erfahren.

Wenn andere Farben aufgetaucht sind, die dort nicht hingehören, zeigt Ihnen das etwas darüber, was in diesem Teil Ihres Bewusstseins vor sich gegangen ist. Sie können im „Übersicht zur Sprache der Farben“ (Anhang 4) nachschlagen, welche Bedeutung die Farben, die Sie sahen, in Bezug auf unser Modell der Ganzheit haben. Dabei werden Sie auch herausfinden, wie die Beschreibung, die Sie dort finden, zu dem passt, wovon Sie wissen, dass es in Ihrem eigenen Bewusstsein geschehen ist.

Nehmen Sie nun eine bequeme Stellung ein und führen Sie die Meditation wie im Folgenden beschrieben durch:

Zuerst richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihr Perineum und auf die körperlichen Empfindungen, die Sie dort spüren. Fühlen Sie etwas. Entscheiden Sie, dass das, was Sie spüren, Energie ist und entscheiden Sie nun, dass diese Energie rot leuchtet. Falls Sie eine andere Farbe wahrnehmen, schauen Sie welche Farbe es ist. Lösen Sie diese dann auf und ersetzen Sie sie durch Rot. Am Ende sollten Sie einen klaren roten Energieball an der Stelle wahrnehmen, wo Sie wissen, dass sich Ihr Rotes Chakra befindet. Bleiben Sie einige Augenblicke bei dieser Wahrnehmung.

Nun wandern Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit ungefähr zehn Zentimeter nach oben zur Mitte Ihres Unterbauches und spüren Sie die körperlichen Empfindungen an dieser Stelle. Spüren Sie etwas und entscheiden Sie, dass es Energie ist, was Sie spüren. Jetzt entscheiden Sie, dass diese Energie orange leuchtet. Wenn Sie eine andere Farbe sehen, schauen Sie, welche Farbe es ist, lösen Sie sie auf und verwandeln Sie sie in Orange. Am Ende sollten Sie einen klaren orangen Energieball an der Stelle wahrnehmen, wo Sie wissen, dass sich Ihr Oranges Chakra befindet. Behalten Sie Ihre Aufmerksamkeit für einige Zeit an dieser Stelle.

Nun richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Solarplexus. Seien Sie sich der Empfindungen dort bewusst. Spüren Sie etwas und entscheiden Sie, dass das, was Sie spüren, Energie ist. Entscheiden Sie nun, dass diese Energie gelb leuchtet. Wenn Sie eine andere Farbe sehen, merken Sie sich, welche Farbe es ist, lösen Sie sie auf und verwandeln Sie sie in Gelb. Stellen Sie sich am Ende einen klaren gelben Energieball an der Stelle vor, wo Sie wissen, dass sich Ihr Gelbes Chakra befindet. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit dorthin und behalten Sie diese Wahrnehmung für einige Zeit.

Wandern Sie nun mit Ihrer Aufmerksamkeit zur Mitte Ihrer Brust, dorthin, wo sich Ihr Grünes Chakra befindet. Seien Sie sich der Empfindungen an dieser Stelle bewusst. Spüren Sie etwas und entscheiden Sie, dass das, was Sie spüren, Energie ist, die smaragdgrün leuchtet. Wenn Sie eine andere Farbe sehen, merken Sie sich, welche Farbe es ist, lösen Sie sie auf und verwandeln Sie sie in Smaragdgrün. Stellen Sie sich am Ende einen klaren smaragdgrünen Energieball an der Stelle vor, wo Sie wissen, dass sich Ihr Grünes Chakra befindet und behalten Sie diese Wahrnehmung für eine Weile.

Jetzt richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Halsansatz. Nehmen Sie Ihre Empfindungen an dieser Stelle bewusst wahr. Spüren Sie etwas an der Stelle, wo Sie wissen, dass sich Ihr Blaues Chakra befindet, und entscheiden Sie, dass das, was Sie spüren, Energie ist, die blau, himmelblau leuchtet. Wenn Sie eine andere Farbe sehen, merken Sie sich, welche Farbe es ist, und verändern Sie sie. Entscheiden Sie, dass es jetzt Himmelblau ist. Stellen Sie sich am Ende einen klaren himmelblauen Energieball in Ihrem Blauen Chakra vor und behalten Sie diese Wahrnehmung eine Zeitlang.

Wandern Sie nun mit Ihrer Aufmerksamkeit zur Mitte Ihrer Stirn. Nehmen Sie Ihre Empfindungen an dieser Stelle bewusst wahr, spüren Sie etwas an der Stelle, wo Sie wissen, dass sich Ihr Indigo Chakra befindet, und entscheiden Sie, dass das, was Sie spüren, Energie ist. Entscheiden Sie, dass sie indigo oder nachtblau leuchtet. Wenn Sie eine andere Farbe sehen, merken Sie sich, welche Farbe es ist, und lösen Sie sie auf. Verändern Sie sie. Entscheiden Sie, dass es jetzt Indigo ist behalten Sie die Wahrnehmung eines indigoblauen Energieballes in Ihrem Indigo Chakra für eine Weile.

Wandern Sie nun mit Ihrer Aufmerksamkeit zum Scheitelpunkt Ihres Kopfes. Nehmen Sie bewusst wahr, was Sie an der Stelle, wo sich Ihr Violettes Chakra befindet, fühlen. Spüren Sie etwas und entscheiden Sie, dass das, was Sie spüren, Energie ist. Entscheiden Sie nun, dass diese Energie violett wie ein Amethyst leuchtet. Wenn Sie eine andere Farbe sehen, merken Sie sich, welche Farbe es ist, und verändern Sie sie. Verwandeln Sie sie in Violett und behalten Sie einige Augenblicke die Wahrnehmung eines violetten Energieballes, der im Violetten Chakra leuchtet.

Am Ende entspannen Sie sich einfach und nehmen Sie den Zustand des Seins wahr, den Sie nach der Meditation erfahren. Vergleichen Sie ihn mit dem, was Sie vor der Erfahrung gefühlt haben. Sie werden sich zweifelsfrei auf gewisse Weise besser fühlen und deshalb werden Sie durch Ihre eigene Erfahrung die positiven Wirkungen dieser Meditation besser verstehen.

Die Meditation hilft Ihnen nicht nur, sich wieder in Ihre Mitte zurück zu finden, wenn dies nötig ist, sie ist auch wie eine Bestandsaufnahme dessen, was sich direkt vor der Erfahrung in Ihrem Bewusstsein abgespielt hat. Sie vermittelt Ihnen ein Bild, wo Sie stehen. Sie können erwarten, dass Bedingungen, die aus dem Gleichgewicht geraten waren, durch die Arbeit, die Sie durch diese Meditation an sich selbst getan haben, behoben oder zumindest zu einem gewissen Grad verbessert wurden.

Die Bestandsaufnahme, wo Sie sich gerade befinden, ist das Ergebnis der Analyse der Farben, die Sie in den verschiedenen Chakren gesehen haben, wie in der bereits erwähnten „Übersicht zur Sprache der Farben“ aufgeführt. Wenn Sie in Bereichen, von denen Sie wissen, dass sie nicht im Gleichgewicht gewesen sind, weil Sie dort bestimmte physische Symptome erfahren haben, trotzdem nur die richtige reine Farbe des jeweiligen Chakras gesehen haben, dann können Sie daraus schließen, dass Ihre Sicht auf sich selbst nicht widerspiegelte, was wirklich ist, sondern wie Sie sie sich wünschten. Es ist jedoch notwendig, dass Ihre Sicht auf sich selbst in jedem Moment frei von jeder Art von Selbstbetrug ist, denn sonst können Sie den Mechanismus nicht nutzen, um etwas zu verbessern, von dem der tiefere Teil Ihrer selbst weiß, dass dort etwas nicht im Gleichgewicht ist.

Lernen Sie sich selbst kennen und erkennen Sie, was für Sie wahr ist. Akzeptieren Sie es. Denn das ist der Ausgangspunkt für alles Weitere.

Vergessen Sie nicht, dass alles geheilt werden kann.

Copyright 1993 Martin Brofman

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Wir sind alle Heiler https://www.fondation-brofman.org/2018/01/18/nous-sommes-tous-guerisseurs/?lang=de Thu, 18 Jan 2018 21:35:45 +0000 https://www.fondation-brofman.org/2018/01/18/nous-sommes-tous-guerisseurs/ […]]]> von Martin Brofman

Wir definieren Heilung als „Rückkehr zu der Erfahrung des Gleichgewichts (Harmonie) und Wohlempfindens“. Wenn ein Mensch einen anderen Menschen heilt, hilft er ihm dabei, zur Erfahrung von Gleichgewicht zurück zu kehren. Menschen, die sich selbst heilen oder mit Selbstheilung zu tun haben, bringen sich selbst zu der Erfahrung des Wohlempfindens zurück.

Mit dem Wort Heilung beschreiben wir den Prozess, der das Subjekt oder die Person, die die Heilung erhält, zu Wohlempfinden zurückführen soll. So bezeichnen wir außerdem auch das Endresultat, wenn der Prozess erfolgreich ist. Dann sagen wir, diese Person hat eine Heilung erhalten und ist geheilt.

Dabei kann der Erfolg einer Heilung teilweise oder ganz sein. Wenn sie teilweise erfolgreich war, dann erfährt die Person eine Verbesserung und wir sprechen davon, dass diese Person eine Heilung mit Teilresultaten (vorerst) erfahren hat. Wenn der Erfolg einer Heilung umfassend ist, dann sagen wir, dass die Person geheilt ist.

Ein Heiler ist ein Mensch, der am Prozess der Heilung in der Absicht teilnimmt, dem Subjekt dabei zu helfen, zu der Erfahrung des Wohlbefindens zurück zu kehren. Wir bezeichnen so auch Menschen, die in der Vergangenheit in dieser Rolle erfolgreich waren. Da nur Heiler heilen können, muss jeder, der eine Heilung mit Erfolg durchgeführt hat, ein Heiler sein.

Dies impliziert, dass die Menschen, die wir Heiler nennen, die Fähigkeit haben, erfolgreiche Ergebnisse mit dem Prozess zu erzielen. Wir sind davon überzeugt, dass diese Fähigkeit jedem Menschen angeboren ist und er nur lernen muss, wie er diese bereits vorhandenen Werkzeuge einsetzen kann. Insofern glauben wir, dass wir alle Heiler sind, entweder latent oder praktizierend.

Ebenso wie in der Medizin gibt es keine Garantie für das Ergebnis einer Heilung. Wenn der Prozess jedoch erfolgreich ist, dann liegt dies an einer bestimmten Kombination von Bedingungen, die erfüllt wurden und die näher bestimmt werden können. Dazu gehören: der Grad der Fähigkeit des Heilers, die vorhandenen Werkzeuge zu nutzen; der Grad an Offenheit für die Heilung, sowie für den notwendig damit einhergehenden Transformationsprozess bei der Person, die die Heilung braucht; als auch die Dynamik der Interaktion zwischen dem Heiler und dem Subjekt der Heilung.

Es liegt auf der Hand, dass Heilungen auf verschiedenen Ebenen möglich sind, wie körperliche, mentale, emotionale und spirituelle Heilungen. Ebenso gibt es viele verschiedene Arten von Heilern. Manche Heiler arbeiten mit göttlicher Energie und empfinden sich selbst nur als Kanäle für die von Gott ausgeführte Arbeit. Andere arbeiten eher mit dem Gefühl, als Person in die Heilung involviert zu sein, und empfinden, dass sie es sind, die etwas tun, und vielleicht glauben sie nicht einmal an Gott. Was zählt ist, dass Menschen geheilt werden.

Es gibt keinen Grund für einen Menschen, weiterhin zu leiden, wenn Hilfe verfügbar ist und wenn diese als humanitäre Geste frei angeboten wird von jemandem mit anderen Überzeugungen und mit den passenden Werkzeugen und Fähigkeiten.

Manche Heiler sind der Überzeugung, dass sie die Reinheit ihres Vehikels, ihres Körpers erhalten müssen, da die heilende Energie durch ihn hindurchfließt. Andere wiederum glauben, dass die heilende Liebe von sich aus rein ist und es deshalb keine Rolle spielt, mit welchem Treibstoff sie funktionieren oder in welchem Zustand sich das Vehikel befindet. Manche Heiler essen Fleisch, andere sind Vegetarier. Bei einigen schamanischen Techniken werden Drogen eingesetzt, andere Heiler meiden sie. Manche Heiler nutzen Substanzen, wie Kräuter oder verschiedenste Arten von Medikamenten, andere wiederum arbeiten ausschließlich mit der Kraft des Bewusstseins. Es ist eine Wohltat mit einigen Heilern zusammen zu sein, Andere hält man lieber auf Abstand. Was sie jedoch alle gemein haben, ist ihre Fähigkeit, einem anderen Wesen dabei zu helfen, zu der Erfahrung der Ganzheit zurück zu kehren. Sie alle dienen der Gemeinschaft, die sie umgibt, indem sie etwas tun, das den Mitgliedern dieser Gemeinschaft hilft.

Wenn man all das bedenkt, wird deutlich, dass Sie nicht Ihre gesamte Lebensweise verändern müssen, um sich der Gemeinschaft der Heiler anzuschließen. Die wichtigste Regel ist, dass Sie Sie selbst sind und das tun, was am besten für Sie funktioniert, selbst wenn alle Menschen in Ihrer Umgebung es anders machen.

Ihre persönlichen Gewohnheiten spielen dabei keine Rolle. Es ist egal, was für Ess- oder Sexgewohnheiten Sie haben oder über welche sozialen Kompetenzen Sie verfügen. Ihr Wert für die Gemeinschaft ist Ihre Fähigkeit, Andere zu heilen.

Wenn Sie damit erfolgreich sind, dann sind Sie ein Heiler. Und das ist etwas, was Ihnen nicht genommen oder durch andere Menschen, mit was für begrenzten Vorstellungen auch immer, abgewertet werden kann.

Wenn Sie als Heiler tätig sind, gehören Sie einer Gemeinschaft von Heilern an, die in allen Bevölkerungsgruppen vertreten und jeweils an das entsprechende Umfeld angepasst ist. Es gibt in jedem Bereich der Gesellschaft Heiler, überall da wo Heilung nötig ist. Und bis jetzt ist kein Teil der Gesellschaft davon ausgenommen. Selbst Heiler brauchen manchmal Heilung.

Manche Heiler arbeiten im wissenschaftlichen Bereich, andere im spirituellen Bereich, im Militär und in der Politik. Heiler trifft man sowohl in den angesehenen, gesellschaftlich akzeptierten Kreisen als auch in Sub- oder Gegenkulturen an.

Die Fähigkeit, ein Werkzeug-Set effektiv dazu zu nutzen, Andere zu heilen, bedeutet jedoch nicht, dass man von Natur aus überlegen oder besser als Andere ist. So wie jemand, der lesen kann, Anderen nicht überlegen oder besser als sie ist. Beides sind wertvolle Fähigkeiten, die jeder erlernen kann und die schon Kindern beigebracht werden. Warum sollten wir uns also etwas auf unsere Fähigkeit, Werkzeuge zu nutzen, einbilden, wenn diese von sechsjährigen Kindern erlernt werden kann?

Die Werkzeuge, die wir innerhalb des Körper-Spiegel-Systems der Heilung nutzen, beinhalten Energie zu spüren, zu lenken und den Körper als Karte des Bewusstseins zu lesen, um die inneren Ursachen des Symptoms zu verstehen. Damit können die Spannungen die die inneren Ursachen repräsentieren, losgelassen werden, genauso wie die Symptome dieser Spannungen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass wir mit dem Bewusstsein der betroffenen Person arbeiten, da wir wissen, dass alle Symptome dort ihren Ursprung haben.

Es ist wahr, dass sich Symptome auf der physischen Ebene von Ursache und Wirkung manifestieren, aber es ist wichtig zu begreifen, dass dies nur geschieht, wenn die Bedingungen für das Symptom im Bewusstsein der Person existieren.

Unser natürlicher Zustand ist Gleichgewicht, Gesundheit und Ganzheit. Wenn im Bewusstsein der Person bezüglich irgendeines Themas Spannungen vorhanden sind, dann ist die Person nicht mehr im natürlichen Zustand des Gleichgewichts. Wenn diese Spannung eine gewisse Intensität erreicht, dann manifestiert sie sich auf der physischen Ebene als Symptom. Die Symptome sprechen eine bestimmte Sprache, die die Idee widerspiegeln, dass wir alle unsere Realität erschaffen. Wenn wir es von diesem Blickwinkel aus beschreiben, dann wird der metaphorische Aspekt von Symptomen erkennbar.

Wenn zum Beispiel ein Symptom dazu führt, nicht laufen zu können, dann können wir sagen, dass die Person sich selbst daran hindert, aus einer Situation, in der sie nicht glücklich ist, fort zu gehen. Wenn sie Schwierigkeiten mit der Sehkraft hat, dann können wir sagen, dass es etwas gibt, was diese Person nicht sehen oder sich nicht genauer ansehen möchte. Der Körper der Person sagt „Das hast du dir bisher angetan.”

Diese Dynamik verstehen wir als menschliches Führungssystem. Die erste Ebene der Kommunikation mit unserem höheren Selbst ist die Intuition. Wenn wir nicht auf diese Ebene hören, dann bekommen wir die deutlichere Botschaft in unseren Emotionen, spüren mehr und mehr Widerstände auf emotionaler Ebene, wenn wir uns in eine Richtung bewegen, die für uns nicht gut ist, und die sich als Widerstände auf unserem Weg widerspiegeln. Wenn wir immer noch nicht darauf hören, dann werden wir zu einer Erfahrung geführt, die ein Symptom auf physischer Ebene erschafft, damit wir verstehen, was in unserem Bewusstsein im Hinblick auf etwas in unserem Leben geschehen ist.

Wenn ein Symptom existiert und wir etwas verändern, dann hat das Symptom keinen Grund mehr, da zu sein, und es kann in dem Maße, wie sehr wir uns zu glauben erlauben, dass es möglich ist, aufgelöst werden.

Die Heilung geschieht, wenn die Spannungen, die inneren Ursachen auf der Ebene des Bewusstseins der betreffenden Person aufgelöst sind. Dies können wir mit allen Mitteln erreichen, die wir als Werkzeuge der Heilung verstehen, oder durch Energiearbeit oder tatsächlich durch alles, was dazu führt, dass sich im Bewusstsein der betroffenen Person ein Wandel vollzieht. So kann selbst ein einfaches Gespräch als Heilung betrachtet werden, wenn es diese Wirkung hat.

Jeder kann die Anwendung der Werkzeuge, die wir nutzen, erlernen.

Jeder, der sich genügend um einen Anderen sorgt, kann durch ein Gespräch eine heilende Veränderung in dessen Bewusstsein auslösen, vielleicht sogar sein Leben retten, wenn das Gespräch ihm eine neuen Grund gibt, sich dem Leben zu stellen.

Jeder kann heilen.

Demnach sind wir alle Heiler und wir glauben, dass alles geheilt werden kann.

© 2010 Martin Brofman

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Üben Sie Ihre Macht aus https://www.fondation-brofman.org/2018/01/18/etre-maitre-de-son-pouvoir/?lang=de Thu, 18 Jan 2018 21:35:17 +0000 https://www.fondation-brofman.org/2018/01/18/etre-maitre-de-son-pouvoir/ […]]]> Auszüge aus dem Buch „ EINE NEUE ART ZU SEHEN“

Ihre Macht auszuüben, Ihre Macht wahr zu sein, zu sein, wer Sie wirklich sind, ist in Wahrheit das Ergreifen Ihrer Freiheit. Ihre Macht beziehungsweise Ihre Freiheit haben Sie auf viele Arten weggegeben, durch Ihre Art, zu reden, zu denken und zu existieren.

Wenn Sie beispielweise etwas sagen oder denken wie: „Diese Person macht mich wütend“, haben Sie Ihre Macht oder Freiheit, zu entscheiden, ob Sie zornig sind oder nicht, dieser Person überlassen. Sie haben zugegeben, dass Sie machtlos sind und dass diese Person die Macht hat, zu entscheiden, wann Sie wütend sind.

Sie können die Entscheidung treffen, dies nicht mehr zu tun.

Es wäre angemessener, etwa zu sagen: „Ich werde zornig, wenn diese Person das tut.“ Aud diese Weise wird Ihnen klar, dass Sie selbst derjenige sind, der Sie wütend gemacht hat, und überdies, dass Sie die Wahl haben, Zorn oder etwas anderes zu empfinden.

Niemand, ausser Ihnen selbst, macht Sie „böse“ oder traurig oder deprimiert oder glücklich oder sexy oder gelangweit usw. Da sich nun in einem Prozess befinden, in dem sie für sich selbst entscheiden: über Ihr Leben, Ihre Vorlieben, Ihre Taten, Ihre Gefühle und über das, was Sie sehen -warum sollten Sie Ihre Entscheidungsmacht nicht auf allen Ebenen ausüben? Achten auf die Worte, die Sie benutzen, weil sie es sind, die die Grundmuster Ihrer Denkens formen. Lauschen Sie Ihren eigenen Worten, und überlegen Sie, ob sie ein Reflex Ihrer Freiheit sind, selbst zu entscheiden, was Sie tun oder empfinden.

Sagen Sie: „Lass mich das tun“, fragen Sie also um Erlaubnis, oder äussern Sie Ihre Wünsche, indem Sie sagen: „Ich würde dies gern tun“ oder sogar: „Ich werde dies jetzt tun“? Sagen Sie: „Diese Person manipuliert mich“, oder: „Ich habe es zugelassen, manipuliert zu werden“? Was immer Sie getan haben, das nicht in Ihrem Interesse ist, Sie haben die Freiheit, es nicht mehr zu tun.

Haben Sie sich selbst daran gehindert, Ihre wirkliche Wünsche zu äussern, weil Sie sich Gedanken gemacht haben, was ein anderer dann denken könnte? Dann haben Sie die Kontrolle Ihrer Redegewalt dieser Person überlassen.

Sie sind frei, Sie wissen es. Sind Sie bereit, Ihre Freiheit zu ergreifen? Haben Sie sich selbst daran gehindert, jemanden oder etwas anzusehen, weil Sie Befürchtungen hatten, was ein andere Person denken könnte? Dann haben Sie Ihrer Freiheit, zu sehen, was Sie wollen, dieser Person überzulassen.

Haben Sie sich selbst daran gehindert, zu tun, was Sie wollen, weil Sie Befürchtungen hatten, was ein andere Person denken könnte? Sie haben Ihre Handlungsfreiheit abgegeben.Sie haben sich selbst am Reden gehindert, am Handeln, am Sehen dessen, was für Sie wahr ist. Klare sicht ist damit verbunden, sich das wahre Leben selbst zu erlauben und darauf zu vertrauen – mehr noch: darauf zu bestehen.

Wenn Sie Ihre Freiheit ausüben, müssen Sie auch bereit sein, die Freiheit anderer anzuerkennen. Niemand gibt Ihnen Ihre Freiheit – sie gehört Ihnen bereits. Nue liegt es an Ihnen, frei zu sein. Ebenso geben Sie auch anderen deren Freiheit nicht. Sie können nur respektieren, das sie sie haben.

Wenn Sie etwas tun, sind andere frei, dies so zu empfinden, wie sie es für richtig halten. Was Sie betrifft, Sie führen einfach Ihr eigentliches Leben und handeln aus der Motivation von Freiheit und Liebe. Wenn Sie missverstanden werden, haben Sie die Möglichkeit, dass Missverständnis durch Kommunication zu klären. Sie haben es nicht nötig. Ihre Existenzweise wegen der Gefühle andere zu ändern. Falls Sie sich zu einer Änderung entschieden, dann allein deshalb, weil ein andere Verhaltensweise für Sie sinnvoll ist.

Wenn umgekehrt eine andere Person etwas tut, worüber Sie negativ empfinden wollen, so ist das Ihre Entscheidung. Auch diese Person ist frei. Falls das negative Gefühl Folge eines Missverständnis ist, kann es durch ein Gespräch geklärt werden. Vermuten Sie nichts. Fragen Sie, und dann wissen Sie.

Falls das negative Gefühl ein Ergebnis von Festlegungen ist, die Sie auf Ihrem Weg zu Klarheit und Freiheit auflösen müssen, können Sie eine andere Art des Denkens und Fühlens finden, bei der Sie sich besser fühlen und bei der Sie nicht entscheiden, was eine andere Person anders machen sollte, sondern was Sie bei sich ändern sollten.

Falls Sie von der anderen Person erwarten dass sie ihre Seinsweise wegen Ihrer Gefühle ändert, dann wollen Sie diese Person kontrollieren. Wenn Sie nicht kontrolliert werden wollen, sind Sie bereit, auf Kontrolle zu verzichten?

Vielleicht sind Sie früher einmal, in einer Situation, die Sie nicht als optimal ansahen, zu dem Ergebnis gekommen, dass jemand anderes sich hâtte anders verhalten sollen oder sich in Zukunft anders verhalten sollte. Wenn Sie Ihre Macht und Ihre Freiheit wirklich besitzen, tun Sie das nicht mehr – Sie treffen nur eine Entscheidung darüber, was Sie damals hätten anders machen können. Wenn Sie in dieser Hinsicht aufrichtig sind, ist auch Ihr Denken in den Prozess mit einbezogen. solange Sie darüber nachdenken, was andere Leute tun, denken oder fühlen sollten, haben Sie Ihre Macht und Freiheit noch nicht völlig in Besitz genommen.

Wenn Sie ihre Freiheit haben wollen, sind Sie dann auch bereit, die Freiheit der anderen zu respektieren? Dann wird Ihnen auch klar, dass Sie die anderen durch das, was Sie tun, nicht traurig machen, obwohl diese entscheiden können, sich so zu fühlen. Ebenso machen Sie sie nicht glücklich, vielmehr wählen sie dieses Gefühl, wenn Sie etwas tun.

Egal was Sie tun oder sagen, einige Menschen werden es billigen und andere nicht. Sie haben die Freiheit, zu entscheiden, mit welchen Menschen Sie zusammensein wollen. Wenn Sie sich zum Zusammensein mit jenen entscheiden, die Sie verurteilen, könnten Sie sich wie Unkraut im Garten vorkommen und das konstante Gefühl haben, Sie müssten sich und Ihre Lebensweise verteidigen. Stattdessen können Sie sich aber auch dafür entscheiden, dass es okay ist, verurteilt zu werden; denn Sie wissen, dass Sie einfach nur sind, wer Sie sind, und dass andere frei sind, darüber zu denken, was sie wollen. Diese Leute mögen Sie nach ihren Massstäben verurteilen, Sie aber leben nach Ihren eigenen Massstäben.

Sie haben auch die Wahl, mit den Menschen zusammenzusein, die Sie nicht verurteilen, sondern als das schätzen, was Sie sind. Sie können sich dann freier und entspannter dabei fühlen, wirklich zu leben und zu sein, wer Sie wirklich sind. Sie werden sehen, dass Sie kein Unkraut waren, sondern eher eine Blume im falschen Garten.

Vieilleicht hatten Sie in der Vergangenheit die Neigung, sich zu ändern, ein anderer zu sein als in Wirklichkeit, um geliebt zu werden, um Liebe zu bekommen. Wenn Sie wissen möchten, dass Sie so geliebt werden, wie Sie sind, dann müssen Sie sein, wer Sie in Wirklichkeit sind, und dies Ihr Image sein lassen, das geliebt wird.

Liebe kann nicht erworben werden. Sie muss frei fliessen und frei gegeben werden. Dann wissen Sie, dass sie wahr ist. Wenn Sie ein Image schaffen, um geliebt zu werden, und Menschen das Image lieben, fühlen Sie sich immer noch nicht so geliebt, wie Sie wirklich sind.

Wenn Sie Liebesbeweise herausgefordert, nach ihnen verlangt haben, so wissen Sie nicht, ob sie auch dann da wären, wenn Sie nicht nach ihnen verlangt hätten. Sie würden sich dieser Liebe noch immer nicht sicher sein. Achten Sie darauf, wie andere ihre Liebe frei zum Ausdruck bringen, wenn Sie Ihr eigentliches Leben führen. In diesem Fall werden Sie wissen, dass dies die Wirklichkeit ist. Wenn Sie wissen, dass die Liebe da ist, erschliessen und fühlen Sie sie.

Manchmal werden Liebeserweise missverstanden, weil wie alle unterschiedliche Formen erlernt haben, die Liebe, die wir fühlen, zum Ausdruck zu bringen. Die Art, wie enige Menschen ihre Liebe zeigen, wird manchmal als Liebesentzug missverstanden. Solche Missverständnis können durch Kommunication geklärt werden, so dass Liebe danach in einer Form gezeigt werden kann, die das Erleben der Person, die sie empfängt, steigert, und ihr ein gutes Gefühl gibt.

Denken Sie daran, auch Ihre Liebe, auf eine solche Weise auszudrücken. Zeigen Sie Ihre Liebe so, wie Sie wünschen, dass andere ihre Liebe Ihnen zeigen, so dass ein gutes Gefühl dabei entsteht und dass Sie selbst glücklich sein würden, Liebe auf eine solche Weise zu empfangen.

Sie haben die Macht und die Freiheit, zu sein, wer Sie wirklich sind, zu sein, wo Sie wirklich sein wollen und mit wem Sie wirklich zusammensein wollen (vorausgesetzt, diese Menschen wollen auch wirklich mit Ihnen zusammensein), zu tun, was Sie wirklich tun wollen. Andere haben die gleiche Macht und Freiheit.

Falls Sie nicht wirklich ehrlich sagen können: „Ich liebe den Ort, an dem ich bin. Ich liebe die Menschen, mit denen ich zusammen bin. Ich liebe, was ich tue“, dann müssen Sie etwas ändern. Sie haben die Macht und die Freiheit, es zu ändern.

Befinden Sie sich in einer Situation, die Sie nicht glücklich macht, so haben Sie drei Möglichkeiten:

1. Ändern Sie die Situation. Arrangieren Sie sie neu.

2. Ändern Sie Ihre Art, die Situation wahrzunehmen.

3. Verlassen Sie die Situation, und finden Sie eine andere.

Betrifft die Situation zum Beispiel Ihren Job, können Sie ihn wechseln und etwas tun, was Ihnen sinnvoller erscheint. Oder Sie können ihn auf eine andere Weise betrachten, die Ihnen ein besseres Gefühl gibt (doch dieses Gefühl muss wahr für Sie sein). Wenn Sie nichts davon tun, dann vielleicht etwas ganz anderes, in einem anderen Job, in den Zeit und Energie zu investieren Sie sich jeden Tag freuen können.

Wenn es Ihr Zuhause betrifft – haben Sie das Gefühl, es sei Ihr Zuhause? Wenn nicht, arrangieren Sie es neu, um ein solches Gefühl zu bekommen. Andernfalls beschliessen Sie umgehend, es als wirklich perfekt für Sie anzusehen. Oder ziehen Sie um.

Wenn Sie wirklich glauben, dass diese Veränderungen zu umfassend für Sie sind, so dass Sie dazu „nicht imstande“ sind, haben Sie Ihre Freiheit und Macht weggegeben. Es ist nicht so, dass Sie unfähig sind zu diesen Veränderungen, sondern Sie haben sich zu dieser Unfähigkeit selbst entschlossen. Noch haben Sie die Macht, Ihr Leben in einer Form zu erschaffen, die Sie wirklich mögen. Sie haben die Macht und Freiheit, zu ändern, was nicht in Ihrem Interesse ist, zu ändern, was nicht dazu gefürht hat dass Sie so glücklich sind, wie Sie sein wollen.

Sind Sie mit Menschen zusammen, mit denen Sie nicht wirklich zusammensein wollen? Wenn ja, haben Sie Ihre Macht, glücklich zu sein, diesen Menschen überlassen.

Sie brauchen das nicht länger zu tun.

Wenn Sie Ihre Macht weggegeben haben, können Sie sie zurückholen. Sie gehört Ihnen noch. Nehmen Sie sie in Besitz.

Zu Ihrer Macht und Freiheit gehört auch die Möglichkeit, solche Muster in Ihnen selbst zu ändern, von denen Sie wissen, dass sie nicht optimal sind, weil es sich um Folgen falscher Wahrnehmungen und eingeschränkter Sichtweisen handelt.

Ihre falschen Festlegungen und Abhängigkeiten stehen zwischen Ihnen und Ihrer Freiheit. Wenn Sie frei sind, können Sie jederzeit entscheiden, was Sie tun möchten und warum es sinnvoll ist, dies zu tun. Sie lassen nicht zu, dass Sie durch vergangene Programme kontrolliert werden.

Wenn Sie von etwas abhängig sind und es nicht bekommen, fühlen Sie sich nicht gut. Der Grad des unguten Gefühl zeigt den Grad der Festlegung oder Abhängigkeit an. Sie haben die Wahl, Ihre Macht nicht Ihrer Abhängigkeit zu überlassen beziehungsweise dem Gegenstand Ihrer Abhängigkeit. Nicht abhängig zu sein bedeutet Freiheit.

Es geht nicht um innere Distanz und völliges Unbeteiligtsein. Das wäre das Ende aller Gefühle. Nicht abhängig zu sein, erlaubt positive Gefühle der Freude, wenn Sie etwas haben. Wenn es etwas gibt, dass Sie nicht haben, sind Sie in der Lage, Ihre Aufmerksamkeit, auf das zu richten, was Sie haben.

Wenn Sie sich zum Beispiel auf ein Hummer-Essen festgelegt haben und es nicht bekommen, sind Sie nicht frei, zu geniessen, was Sie haben. Wenn Sie nicht festgelegt sind, können Sie einen Salat geniessen oder ein Steak, und wenn Sie einen Hummer haben, können Sie auch diesen wirklich geniessen.

Wenn Sie auf eine Person festgelegt und von ihr abhängig sind, denken Sie, wenn Sie bei ihr sind, voller Sorge an die Zeit, da Sie nicht Ihre Zeit damit, sie zu vermissen. Und dann können Sie sich nicht auf die Menschen einlassen, die bei Ihnen sind. Das ist keine Freiheit.

Sie haben die Macht und die Freiheit, vollkommen anwesend zu sein, wo immer Sie sind, und sich an allem zu erfreuen, was geschieht. Andere müssen ihre Seinsweise wegen Ihrer Festlegungen nicht ändern, und Sie brauchen Ihre Seinsweise wegen der Festlegungen anderer nicht zu ändern.

Sie übernehmen die volle Verantwortung für sich selbst und für alles, was Sie denken, tun und sagen – und erkennen an, dass andere die Verantwortung für alles haben, was idese zu denken, zu tun oder zu sagen sich entschliessen.

Entscheiden Sie nicht darüber, was andere Menschen denken oder was sie in irgendeiner Situation tun werden, denn Sie können es nicht wirklich wissen – es ist deren Verantwortung. Sie brauchen nur Ihr eigenes Bewusstsein zu prüfen und was darin geschieht.

Andere sind frei, zu wollen, was sie wollen, und Sie sind frei, ja oder nein dazu zu sagen. Es ist okay für diese Leute, zu wollen, und es ist okay für Sie, nicht zu wollen. Ebenso sind Sie frei, zu wollen, was Sie wollen, und die anderen sind frei; nicht das gleiche zu wollen. Wenn Sie beide das gleiche wollen, ist es eine freie Übereinkunft, und es kann etwas geschehen. Im übrigen können Sie zustimmen oder ablehnen, und jeder von Ihnen findet Glück und Befriedigung auf seine eigene, besondere Art.

Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung und auf seine eigenen Gedanken und Wünsche – und Sie sind frei.

Schauen Sie sich Ihren Spielfilm noch einmal an, jenen, wo Sie nicht nur der Star sind, sondern auch der Regisseur. Seien Sie auch das Publikum. Wie wäre die Wirkung Ihrer Handlungen und Worte? Hätten Sie sich selbst ein besseres Manuskript schreiben können? Wenn ja, was hätten Sie anders gemacht? Hätten Sie mit mehr Liebe und Verständnis agiert? Spielen Sie im Geist die Situation noch einmal durch, verhalten Sie sich anders, und sehen Sie den anderen Ausgang. Beschliessen Sie, dass Sie diese Situation, wenn sie sich noch einmal ergibt, auf die neue Art spielen werden. Verpflichten Sie sich diesem Entschluss. Dann haben Sie sich zu Ihrem Besseren verändert, denn es war Ihre Entscheidung, und Sie haben gelernt, was Sie lernen mussten.

Sie müssen sich auch darüber im klaren sein, dass die Dinge so geschehen sind, wie sie aufgrund der „Chemie“ der darin einbezogenen Menschen geschehen mussten, um zu dem unvermeidlichen Ergebnis zu gelangen. Beim nächsten Mal werden Sie jedoch in der Lage sein, das gleiche Resultat auf harmonischere Weise zu erzielen.

Setzen Sie dies fort, bis Sie redlich dazu imstande sind, Ihrem Film beziehungsweise Ihrer Rolle grossartige Auftritte zu verschaffen. Sollten Sie diesen Film in einem Theater sehen, würden Sie denken, es sei ein exzellenter Film mit einem inspirierten Star – Ihnen selbst! Sie würden den Film Ihren Freunden empfehlen und es geniessen, ihn noch einmal zu sehen.

Beachten Sie, was Ihre Gründe dafür sind, etwas zu tun. Was sind Ihre Motive? Treffen Sie in einer gegebenen Situation die Wahl der Angst oder die Wahl der Freiheit? Tun Sie etwas, weil es das ist, wofür Sie sich wirklich entschieden haben, oder tun Sie etwas (oder tun Sie etwas nicht), weil Sie Angst haben? Vertrauen Sie Ihren Instinkten und dem, was wahr für Sie ist, und tun Sie, was Sie wirklich tun wollen.

haben Sie sich selbst daran gehindert, zu sein, wer Sie wirklich sind, weil Sie dachten, Sie müssten dies tun, und fanden Sie später heraus, dass Sie eigentlich nicht hätten tun müssen? Dann war die Basis für Ihre Entscheidungen und Handlungen Angst. Beschliessen Sie, dass Sie das nicht mehr zu machen brauchen. Sie können sein, wer Sie wirklich sind, und die Leute werden sogar noch mehr Gefallen an Ihnen finden. Wenn Sie tun, was Sie wirklich tun wollen, geschieht immer etwas Wundervolles.

Ist Liebe Ihr Motiv, oder sind es Schuldgefühle? Tun Sie etwas, um ein Schuldgefühl zu vermeiden, weil Sie sich schuldig fühlen würden, wenn Sie es nicht täten? Oder handeln Sie klar, tun Sie, was Sie wirklich wollen, als Ausdruck von Liebe?

Wenn Angst oder Schuld Ihre Motive waren, wollen Sie so weitermachen? Das müssen Sie nicht, Sie wissen es.

Sie können eine bewusste Wahl, eine weitreichende Entscheidung treffen, Ihr Leben nicht mehr durch Angst, Schuld oder Zorn kontrollieren zu lassen, sondern stattdessen als ein freies, bewusstes Wesen zu handeln. Wenn Sie entdecken, dass Ihre Entscheidung, etwas Bestimmtes zu sein, zu tun (oder nicht zu tun), auf Angst, Schuld oder Zorn basiert, dann verpflichten Sie sich auf eine andere Entscheidung. Dadurch lassen Sie nicht zu, von vergangenen Seins- oder Handlungsmustern kontrolliert zu werden, sondern leben wirklich Ihre Freiheit aus.

Sie sind wirklich frei. Sie müssen Ihre Freiheit nur betätigen und frei sein. Sie werden sich nicht nur besser fühlen und Ihr Leben viel mehr geniessen, sondern Sie werden auch Muster auflösen, die mit Sehstörungen in Zusammenhang standen. Sie werden wahrhaftig zur Klarheit zurückkehren.

Sie sind frei, aud die von Ihnen gewählte Art zu denken, zu lieben und zu handeln.

Menschen, die Sie lieben, freuen sich, wenn sie Sie glücklich sehen in einer Weise, in der Sie glücklich sein wollen: indem Sie Ihr Wesen voll zum Ausdruck bringen, indem Sie wirklich leben und alles sind, was Sie sein können. Menschen, die Sie lieben, wollen wirklich Ihren Erfolg sehen.

Es liegt also nur an Ihnen.

Sie haben die Macht und die Freiheit, wahr zu sein, glücklich zu sein, erfolgreich zu sein, erfüllt zu sein.

Sehen Sie klar, was wahr für Sie ist.

Und leben Sie es.

Man hat uns beigebracht, dass es gut für uns ist, wir selbst zu sein -sogar notwendig-, und gleichzeitig hat man uns auf viele Arten beigebracht, dass wir nicht wir selbst sein dürfen, um so anderen Menschen eine Freude zu bereiten, und dass es eine gute Sache ist, anderen Menschen zu gefallen, andere glücklich zu machen.

In diesem Fall scheint es die Alternative zu geben, entweder andere glücklich zu machen oder wir selbst zu sein, uns selbst glücklich zu machen.

Wenn Sie sich entschieden hatten, nicht Sie selbst zu sein ,damit andere glücklich würden, hatten Sie auch die Entscheidung getroffen, dass anderen zu gefallen wichtiger war, als wirklich Sie selbst zu sein.

Das war einwundervoller Ausdruck Ihrer Liebe, hatte jedoch einen hohen Preis für Sie selbst, für Ihre Leichtigkeit zu leben und für Ihre Gesundheit. Die Leichtigkeit des Lebens steht in enger Verbindung mit der Gesundheit. Wenn Sie nicht selbst sind, erfordert dies eine Investition von Energie, die auch als Stress bekannt ist -und der ist von jedem Standpunkt aus ungesund.

Sinnvoller ist es, Ihrer Prioritäten zu wechseln, so dass das wirkliche Sein wichtiger ist. In der Tat ist es ein notwendiger Teil jedes Heilungsprozesses.

Sie können es immer noch geniessen, Ihre Liebe auf jede Weise auszudrücken, die Ihren Zielen dient, und dennoch um die Wichtigkeit des wirklichen Lebens wissen. Seien Sie Sie selbst. Immer.

In Klarheit und Liebe.

Aus dem Buch „Eine neue Art zu Sehen“ – Martin Brofman

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Durch den Tunnel https://www.fondation-brofman.org/2018/01/18/a-travers-le-tunnel/?lang=de Thu, 18 Jan 2018 21:34:21 +0000 https://www.fondation-brofman.org/2018/01/18/a-travers-le-tunnel/ […]]]>

Durch den Tunnel

Ich war im Episcopal Krankenhaus in Philadelphia. Soeben wurde mir mitgeteilt, dass ich eine „Blockade“ in meinem Rückenmark hatte, vom 4. bis zum 7. Halswirbel in der Höhe meines Nackens.Diese war veranwortlich für die Symptome, die ich erfuhr. Mein rechter Arm war gelähmt, meine Beine waren spastisch, und wenn ich den Kopf bewegte, gingen Empfindungen wie Elektroschocks durch meinen Körper.

Mir wurde gesagt, dass es dringend einer Operation bedarf, und wenn ich diese überleben würde, wäre ich wahrscheinlich querschnittsgelähmt. Als ich fragte, ob ich Zeit hätte, ein zweites Gutachten einzuholen, sagte man mir, wenn ich Husten oder Schnupfen bekäme, könnte ich sterben. Natürlicherweise willigte ich in die Operation in wenigen Stunden ein.

Ich erkannte,dass ich, nachdem was die Doktoren sagten, in ein paar Stunden tot sein könnte. Ich durchlief Stationen meines Lebens, durch die viele Personen hindurchgehen, wenn sie wissen,dass sie in Kürze sterben. Zuerst kam mir in den Sinn, dies wäre eine Filmhandlung, und dies alles würde nicht wirklich mir passieren. Ich handelte mit mir selbst, über das was geschah ,abwägend ob ich etwas anderes geschehen lassen könnte. Langsam kam die Erkenntnis näher und näher, dass es real war und mir geschah, bis ich emotional akzeptierte, dass ich sehr bald tot sein könnte.

Als ich das Unakzeptable akzeptierte, begann mein Körper mächtig zu zittern, so als ob gebündelte Energie durch meinen Körper fliesst. Ich öffnete mich dem mehr und mehr, und nach ein oder zwei langen Minuten war es beendet. Ich fühlte eine innere Ruhe, die ich so nicht kannte. Alle Sinne waren geschärft. Meine Sehkraft war klarer. Farben waren leuchtender. Mein Gehör war klarer. Meine Empfindungen waren lebendiger.

Ich bemerkte, dass ich einen Wahrnehmungsfilter, der zwischen mir und der Lebenserfahrung stand, losgelassen hatte und ironischer Weise war es die Angst vor dem Tod. Jetzt, da ich diese Angst losgelassen hatte, erfuhr ich mehr über das Leben, mehr über das Amlebensein, auch wenn es nur noch für kurze Zeit länger währte .

Ich dachte über das Leben, dass ich gelebt hatte nach, und die Dinge, die ich hätte machen können, aber nicht getan habe, und ich sagte zu mir selbst: „Ich wünschte ich hätte“. Es gab viele: „Ich wünschte ich hätte“. Ich dachte bei mir selbst, dass es wahrhaftig ein trauriges Lebensende war und dass es, wenn ich es noch einmal tun würde, eine Menge „Ich freue mich, es getan zu haben“ geben würde.

Ich musste entscheiden, wie ich, die kurze Zeit, die mir blieb nutzen wollte. Wenn ich meine verbleibend Zeit damit verbringen würde, mir Sorgen zu machen, oder mich schlecht zu fühlen, über das was war, hätte ich unvermeidlich den Rest meines Lebens vergeudet, es weggeworfen. Und dafür war es viel zu wertvoll.

Ich entschied mich, mich die verbleibende Zeit gut zu fühlen und nur an Dinge zu denken, die mir helfen, mich gut zu fühlen. Die Farben, der Duft der Blumen, alles positive. Ich wusste, dass ich immer etwas finden konnte.

Schiesslich war es soweit. Ich kam in den OP-Raum, und als ich die Betäubung bekam, dachte ich, dass dies die letzte Erfahrung ist, die ich noch haben würde. Ich hatte keine Vorstellung, was danach kommen würde. Ich war agnostisch, ohne Glauben, und glaubte nichts, was ich nicht selbst erfahren hatte. Vielleicht war der nächste Schritt nach dem Tod nur das Vergessen.

Ich liess los.

Mir wurde schwindlig, ein Gefühl des sich im Kreis herumdrehens und das war nicht angenehm. Deshalb stabilisierte ich mich in diesem Zentrum, bis ich ruhig war und sich alles andere um mich herum drehte. Ich ging durch eine wirbelnde Szenerie, welche die Erinnerungen meines Lebens, das ich gelebt hatte, waren. Es waren Erinnerungen, die meine Aufmerksamkeit forderten. Wenn ich meine Aufmerksamkeit auf sie lenkte, so fühlte ich mich zerrissen. Weil ich mich durch die wirbelnden Erinnerungen bewegte, war es, als ob ich durch einen Tunnel gezerrt würde, oder in einen Brunnen fiehl, aber dies wurde mir auf der Hälfte des Weges bewusst. Nach den Wänden greifen würde nicht funktionieren. Meine einzige Hoffnung wäre, das Wasser auf dem Grund zu fixieren.

Dann musste ich meine Aufmerksamkeit von diesen Szenen weglenken und mich auf den Ort konzentrieren, zu dem ich hingezogen wurde und darauf zusteuen. Ich wurde sowieso dahin gelenkt, aber mich zielgerichtet darauf zuzusteuern, gab mir mehr das Gefühl der Bestimmende zu sein, und das war wesentlich angenehmer für mich. Es war wie Achterbahn im 1. Wagen zu fahren und sich einzubilden, dass du die Route bestimmst. Ich kann Dir versichern, dass dies eine vollkommen andere Fahrt ergibt, anstatt ausser Kontrolle zu geraten.

Dieser Trip war lang, aber ich hatte nichts andere zu tun als hindurchzugehen. Schiesslich war das Ende des Tunnels in Sicht. Ich kam aus einer Art von Raum, in einer Stille, in der es einen Energieschein gab, der sich an mich wandt. Es war wie ein Lebensfunke, wie Energie, die mit Intelligenz strahlte; keine menschliche Form hatte, sondern aus reinem Bewusstsein bestand. Es schien, als ob in einiger Entfernung ein anderer Funke, der diese Szene einfach beobachtete.

Ich fühlte mich wie in einem abschliessenden Gespräch, etwa der Art: „Nun, deine Reise ist beendet, also vervollständige die Dinge in deinem Bewusstsein und lass uns weitergehen“. Ich blickte zurück und sah, wie ich mein Leben gelebt hatte. Ich schloss mit Dingen, die passiert waren gedanklich ab; verstand viele Dinge anders als zuvor und drückte aus, dass ich bereit war.

Das Wesen entfernte sich. Ich folgte ihm, und dann hielt ich inne. Das Wesen fragte mich schnell, welcher Gedanke gerade in mein Bewusstsein kam. Ich dachte, wie schade es für meine Töchter wäre, ohne ihren Vater aufzuwachsen. Ich selbst hatte einen Grossteil meines Lebens ohne Vater zugebracht und wollte, dass meine Töchter nicht die selbe Erfahrung machen müssten. Wie auch immer, ich war bereit.

Das Wesen sagte, da der Grund der gewünschten Rückkehr jemand ausserhalb von mir war, wäre es mir erlaubt, zurückzukehren. Noch bevor ich die Chance hatte auszudrücken, dass ich nicht wirklich zurückkehren wollte, gab es eine plötzliche, verwirrende Bewegung; etwas geschah. Der andere Funke, der zugeschaut hatte, war irgendwie daran beteiligt und dann erwachte ich im Krankenhaus in diesem Körper , mit traumatischen Schmerzen und einer sehr dramatischen Szenerie um mich herum.

Ich fühlte mich, als ob ich in einen Film gesprungen wäre, der schon begonnen hatte, und dass ich jedoch nicht derjenige bin, der zuvor in diesem Körper war. Wegen des Traumas und des Dramas wurde meine Aufmerksamkeit auf Dinge der physischen Welt gelenkt. Die Erinnerung daran, was zuvor geschah, war wie verschwommen. Es gab andere Dinge, die meine Aufmerksamkeit forderten, und ausserdem hatte ich nicht das Glaubenssystem, das mir erlaubte, das was gerade passiert war zu akzeptieren.

Im folgenden Jahr begann ich Ideen und Philosophien zu erforschen, die ich vorher nicht erfahren hatte. Ich las Bücher wie “ Das Leben nach dem Leben“ und „Das Leben nach dem Tod“ und andere Schrifstücke die das beschrieben, was als Nahtoderfahrung bekannt ist. Ich begann mich zu erinnern, was passiert war. Ich sah die Ähnlichkeiten zu dem, was andere erfahren hatten und wusste dann, was mir passiert war. Ich dachte auch an die Ähnlichkeiten zu dem, was wir als normalen Geburtsprozess bezeichnen. Das heisst, dass Babys in ein helles Licht und laute Geräusche geboren werden und einen Klaps bekommen und ihre Aufmerksamkeit vielleicht so sehr auf Äusserlichkeiten gerichtet sind, dass sie ihre inneren Erfahrungen kurz vor der Geburt vergessen.

Von Zeit zu Zeit treffe ich Personen, die diesen Trip gemacht haben und wir vergleichen unsere Beobachtungen. „Wie war es für dich?“ Eine Frau sagte, dass sie zuvor sicher war, dass es auf der anderen Seite ein Wesen mit einem grossen Buch gab das nachschaute, was sie getan und was sie nicht getan hatte. Es machte Häckchen und Kreuze, gute und schlechte Noten. Als sie auf die andere Seite kam, gab es dort wirklich dieses Wesen mit dem grossen Buch, genau wie sie es sich vorgestellt hatte. Die einzigen schlechten Noten die sie bekam, gab es für die Dinge die sie nicht getan hatte. Ihre einzige Sünde war die Selbstverleugnung.

Meine Diagnose beim Verlassen des Krankenhauses lautete: „Rückenmarkkrebs“. Es gab keine Behandlungsmöglichkeit. Man gab mir ein oder zwei Monate zu leben und ich entschied mich für meine neue Lebensphilosophie: “ Ich bin froh, es getan zu haben“. Ich entschied an mir selbst zu arbeiten und um den Krebs loszulassen, arbeitete ich an meinem Bewusstsein. Später entschieden die Ärzte, dass sie eine falsche Diagnose gestellt haben müssten.

Aber das ist eine andere Geschichte.

Martin Brofman.

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Karma und Heilung https://www.fondation-brofman.org/2018/01/18/karma-et-guerison/?lang=de Thu, 18 Jan 2018 21:33:21 +0000 https://www.fondation-brofman.org/2018/01/18/karma-et-guerison/ […]]]>
von Martin Brofman.

Da wir alle Schöpfer sind, die sich einverstanden erklärt haben, eine physische Ebene gemeinsam zu erschaffen, müssen wir uns auf ein System geeinigt haben, das alles zusammenhält. Ein Zusammenspiel bestimmter Mechanismen, die die unbegrenzte und freie Natur unseres Seins sowie das Wesen von Bewusstsein an sich widerspiegeln.

Diesen Mechanismen haben wir den Namen Karma gegeben. Dabei handelt es sich nicht um Regeln, die uns von außen aufgezwungen werden, sondern um die reine Wirkung dessen, was wir in unser eigenes Bewusstsein hinein geben. Zuerst dürfen wir nicht vergessen, dass es das Wesen unseres Bewusstseins ist, uns auf die Erfüllung der Bilder hin zu bewegen, die wir in unser eigenes Bewusstsein zu geben entschieden haben. Wenn wir ein Ziel haben und das Bild von dessen Erfüllung in unser Bewusstsein gegeben haben, existiert die Erfüllung unseres Ziels bereits und wir bewegen uns darauf zu.

Man könnte davon sprechen, dass wir unsere Wünsche an eine höhere Intelligenz abgegeben haben. Und dabei spielt es keine Rolle, ob wir diese höhere Intelligenz als etwas außerhalb oder innerhalb von uns selbst ansehen. Die höhere Intelligenz kann uns dann in jedem einzelnen Moment Anweisungen geben. Sie teilt sie uns über das Medium der Kommunikation mit, das wir Intuition oder Instinkt nennen. Unsere Richtung kommt also von innen, innerhalb unserer selbst, indem wir das tun, was sich für uns in jedem einzelnen Moment richtig anfühlt.

Gleichzeitig scheinen uns aber auch die Ereignisse in der äußeren Welt in die gleiche Richtung zu bewegen. Dabei scheint es sich um Kräfte außerhalb unserer selbst zu handeln, die allerdings durch das Bild oder Ziel, das wir in unser eigenes Bewusstsein gegeben haben, in Gang gesetzt wurden. Wenn also bestimmte Dinge geschehen, die scheinbar durch Kräfte veranlasst werden, die sich außerhalb unseres Einflusses befinden, zugleich aber im Einklang mit einem bestimmten Schema und einer spezifischen Ordnung stehen, dann nennen wir dies karmisch. Mitunter gebrauchen wir auch den Begriff Schicksal, um die gleiche Kraft zu beschreiben, die uns auf diese Art und Weise voranbringt.

Ein Element dessen, was wir als Karma kennen, ist demzufolge diese scheinbar außerhalb von uns selbst existierende Kraft, die uns zur Erfüllung unserer Ziele hintreibt, die auch durch das, was wir in unser eigenes Bewusstsein hinein gegeben haben, in Bewegung versetzt wurde. Auf unserem Weg zu dieser Erfüllung hin gibt es zwei Variablen: unsere Handlungen und unsere Wahrnehmungen. Diese, über die wir ebenfalls entscheiden, versetzen dann Kräfte in Bewegung, die außerhalb von uns selbst zu existieren scheinen.

In Hinblick auf unsere Handlungen können wir sagen, dass das, was wir aussenden, zu uns zurückkommt. Dies ist hier nicht im Sinne einer gerechten Strafe Gottes gemeint, sondern einfach als karmischer Mechanismus und als Kommunikationsmittel. Sie sehen selbst, dass Liebe auf viele verschiedene Arten zum Ausdruck gebracht werden kann, und – wie bereits erwähnt – wird die Art und Weise, wie manche Menschen ihre Liebe ausdrücken, als Gegenteil dessen ausgelegt, was eigentlich beabsichtigt war.

Glücklicherweise gibt es ein Protokoll, das uns dabei helfen kann, unsere Sensibilität und Vorlieben gegenseitig zu verstehen. Wenn Sie möchten, dass Menschen in bestimmter Weise mit Ihnen in Beziehung treten, können Sie ihnen diese Art und Weise durch Beispiele zeigen. Senden Sie das aus, was Sie zurückbekommen möchten. Behandeln Sie Andere so, wie Sie selbst behandelt werden möchten und machen Sie sich klar, dass Andere Sie so behandeln, wie sie gern behandelt werden möchten.

Es ist, als ob sie sagten: „So möchte ich Liebe mir gegenüber zum Ausdruck gebracht bekommen. Wenn du Liebe mir gegenüber ausdrücken möchtest, und dich mit dieser Weise, sie zum Ausdruck zu bringen, wohl fühlst, dann fühle ich mich gut.“ Zur gleichen Zeit können die Anderen Sie bei Ihren Handlungen beobachten und diese als Demonstration dafür verstehen, wie Sie sich wünschen, dass Liebe Ihnen gegenüber ausgedrückt wird, wenn sich diese Art und Weise für die Anderen gut anfühlt.

In Bezug auf Ihre Beziehung zum Universum oder wie auch immer Sie das Zusammenspiel der Energien, die Sie außerhalb Ihrer selbst wahrnehmen, zu nennen entschieden haben, können Sie gewiss sein, dass Ihnen das Universum die Energien und Handlungen, die ursprünglich von Ihnen stammten, über Andere zurück sendet. Obwohl diese Energien zwar außerhalb Ihrer selbst wahrgenommen werden, wurden sie durch Ihre Handlungen in Bewegung versetzt. Sie bilden ein zweites Element dessen, was wir Karma nennen.

Wenn alles auf eine gerechte Strafe Gottes hindeutet, denken Sie darüber nach, was für Energien Sie nach außen gegeben haben, denn jetzt wissen Sie, wie es sich anfühlt, wenn sie zurückkommen. Statt nun weiterhin die gleiche Reihe an Wirkungen zu erzeugen, indem Sie fortfahren, die gleichen Energien nach außen zu geben, können Sie entscheiden, etwas anderes zu erschaffen, das sich besser anfühlt, wenn es zurückkommt. Wir können also sagen, dass der „Zweck“ dieses Aspekts des Karmas die Einsicht ist, und dass wir, wenn wir diese Einsicht erreicht haben, von den Wirkungen dieses Karmas frei sind.

Natürlich kehren auch die positiven Aspekte Ihrer Handlungen zu Ihnen zurück, im Sinne des Blauen und des Grünen Chakras, die dabei zusammenarbeiten. Wenn Sie sich fließend auf Ihrem Pfad entlang bewegen, Ihre Liebe Anderen gegenüber zum Ausdruck bringen und dadurch deren Bedürfnisse erfüllen, ohne dass sie sich dazu anstrengen müssten, werden Sie herausfinden, dass all Ihre Bedürfnisse ohne irgendeine Anstrengung Ihrerseits erfüllt werden und dass Ihnen Liebe von den Anderen entgegengebracht wird. Die Liebe, die Sie aussenden, kehrt also zu Ihnen zurück.

Bezüglich Ihrer Wahrnehmungen, die Karma erschaffen, geht es um die Art und Weise, in der Sie Andere zu sehen gewählt haben. Wir sind alle Schöpfer, jeder von uns eine Seele, jeder ein Bewusstsein, das unser Universum um uns herum manifestiert. Auf diese Weise sind wir alle gleich. Wir verfügen in unserem Bewusstsein alle über die gleiche Ausrüstung und auch wenn einige ihre Fähigkeiten stärker manifestiert haben als Andere, ist unser Potential doch gleich. Wir haben alle den gleichen Computer, nur haben einige entschieden, die bessere Programmierung anzunehmen.

In dieser Hinsicht können wir also, wenn Sie sich die Leistungen jener ansehen, die Sie für bemerkenswert und außerordentlich halten, davon ausgehen, dass sie Ihnen nur einen Aspekt Ihrer eigenen Fähigkeiten zeigen. Was einer kann, kann jeder. Wir sind alle gleich und in Bezug auf unsere Entwicklung bewegen wir uns alle auf das Violette Chakra zu, das für Einheit steht. Wir bewegen uns auf die Einheit zu.

Einheit existiert nicht in einer hierarchischen Struktur, sondern sie erfordert absolute Gleichheit. Damit sich ein Bewusstsein vollständig in ein anderes begeben kann, um das andere wie sich selbst mit einem Gefühl der Einheit zu erfahren, müssen beide absolut gleichwertig sein. Wenn Sie jemanden als unter- oder überlegen ansehen, ist dies eine falsche Wahrnehmung und muss im Sinne Ihrer Entwicklung und der Entwicklung Aller verändert werden.

Wenn Sie Andere als sich selbst überlegen sehen, müssen Sie dies als falsche Wahrnehmung verstehen. Diese Ihnen scheinbar überlegenen Menschen haben Sie nur auf Ihre eigenen Fähigkeiten aufmerksam gemacht und Ihnen die Werkzeuge für Ihr Wachstum gegeben, mit denen Sie Ihre selbst auferlegten Beschränkungen überwinden können. Sie haben die Fähigkeit, das zu tun, was sie getan haben, vielleicht sogar noch besser, wenn Sie das möchten.

Auch wenn Sie Andere als unterlegen betrachten, müssen Sie Ihre Wahrnehmungen verändern und anpassen. Dies können Sie zum Beispiel dadurch erreichen, dass Sie „eine Meile in deren Schuhen“ gehen. Die Kräfte, die Ereignisse in diese Richtung bewegen, kommen scheinbar von außen, wurden aber durch das, was Sie in Ihr Bewusstsein gegeben haben, in Bewegung versetzt. Diese Möglichkeit der Angleichung Ihrer Wahrnehmungen ist das dritte Element dessen, was wir als Karma kennen. Wir können also erkennen, dass sein Zweck auch Einsicht ist.

Das, was wir als Karma kennen, setzt sich also aus drei Elementen zusammen:

1. Uns auf die Erfüllung unserer Ziele hin zu bewegen

2. Die Wirkungen unserer Handlungen kehren zu uns zurück

3. Unsere Wahrnehmungen auf Gleichheit auszurichten

Wenn wir die Ereignisse in unserem Leben, die Dinge, die „uns passieren“ als Aspekte des Karmas betrachten, haben wir damit eine Möglichkeit, bestimmte Dinge zu verstehen, die vorher keinen Sinn ergeben haben. Wir können ein Schema oder eine Ordnung erkennen, und wir können die Spannungen aufgrund des Nicht- oder Falschverstehens, das vorher da war, auflösen.

Wir sehen, dass das, was wir als Karma kennen, ganz persönlich und zugleich auch ganz unpersönlich ist. Persönlich ist es in dem Sinne, dass es widerspiegelt, was wir als Individuen mit unserem individuellen Bewusstsein zu tun gewählt haben. Und unpersönlich ist es in dem Sinne, dass es für jeden auf die gleiche Weise funktioniert. Uns wird klar, dass jeder von uns die Wirkungen von vergangenem Karma erlebt und gleichzeitig neues Karma aufbaut, und manchmal ist es schwierig sie auseinander zu halten.

Da wir alle unser eigenes Karma erschaffen und leben, zeigt die Vorstellung, wir könnten das Karma eines Anderen „übernehmen“, dass das Wesen der karmischen Mechanismen nicht verstanden wurde.

Einige Heiler behaupten, dass bestimmte Symptome nicht geheilt werden könnten, weil sie karmisch seien. Diese Heiler sind einfach den Wirkungen ihrer eigenen begrenzten Ideen erlegen und tragen ihre Begrenzung in Form eines kosmischen Geheimnisses nach außen. Wir glauben, dass alles geheilt werden kann. Die Fähigkeiten, dies zu erreichen, liegen in jedem von uns.

Unserer Meinung nach sind alle Symptome insofern karmisch, dass sie die Auswirkung davon sind, was Menschen in ihrem eigenen Bewusstsein tun. Das bedeutet nicht, dass sie nicht geheilt werden könnten. Wenn es unser Karma war, krank zu sein, kann es auch unser Karma sein, geheilt zu werden, wie es bei mir der Fall war. Wenn Einsicht das Ziel von Karma ist, dann ist dies im Einklang mit unserer Beschreibung der Beziehung zwischen Körper und Bewusstsein.

Wenn wir ein Symptom entwickeln, dann existiert dieses Symptom, um uns etwas über eine Art und Weise des Seins mitzuteilen, die für uns nicht im Gleichgewicht ist. Wir tun uns selbst im wörtlichen Sinne das an, was wir im übertragenen Sinne getan haben.

Wenn wir die Botschaft unseres Körpers verstehen und die nötigen Veränderungen in unserer Art zu sein vornehmen, hat das Symptom keinen Grund mehr, da zu sein, und kann aufgelöst werden. Aus diesem Grund ist es für uns als Heiler von enormer Wichtigkeit, dass wir die inneren Gründe für die äußeren Symptome mitteilen. Dies ist ein wesentlicher Teil der Heilung.

Ebenso wichtig ist es, dass wir uns daran erinnern, dass wir in unserem Bewusstsein unbegrenzt sind und dass somit jede Idee, die uns einschränkt, ihrem Wesen nach ungültig ist. Wir haben die unbegrenzte Fähigkeit, alles zu heilen. Falls eine Idee auftaucht, die uns glauben macht, wir hätten nicht die Fähigkeit, diese wichtige spirituelle Hilfeleistung zu geben, können wir diese Idee durch eine andere ersetzen, die es uns ermöglicht, die wahrgenommene Grenze zu überwinden.

Wir wissen, dass alles geheilt werden kann.

Aus dem Buch „Das Körper-Spiegel System“ Martin Brofman – Comed Verlag

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Das Körper-Spiegel System © https://www.fondation-brofman.org/2018/01/14/la-methode-corps-miroir/?lang=de Sun, 14 Jan 2018 14:21:16 +0000 https://www.fondation-brofman.org/2018/01/14/la-methode-corps-miroir/ Bedingungslose Liebe https://www.fondation-brofman.org/2018/01/14/lamour-inconditionnel/?lang=de Sun, 14 Jan 2018 14:19:49 +0000 https://www.fondation-brofman.org/2018/01/14/lamour-inconditionnel/ […]]]> Als ich Krebs im Endstadium hatte und mich selbst heilen musste, begegnete mir die Idee das „Liebe heilt“. Da meine Heilung eine Frage von Leben und Tod war, hatte ich die Entscheidung zu treffen zu leben und herauszufinden, was Liebe ist. Ich bin mir sicher, dass irgendwo in uns selbst das Wissen, was Liebe ist, existiert. Ich weiß jedoch auch, dass gesellschaftliche Werte die wahre Natur der Liebe oft auf verschiedene Weise überschatten, um sie aufunterschiedliche Art auszudrücken.

Als Kind fühlen wir die Liebe und wir wissen, was es heißt. Dann durchlaufen wir die Jugend und die Thymusdrüse, die unser Immunsystem kontrolliert und mit dem Herzchakra verbunden ist, verkümmert. Das heißt, dass wir uns der direkten Wahrnehmung der Liebe entziehen und einen anderen Weg finden müssen. um herauszufinden, was es heisst zu lieben. Wir beobachten das Verhalten anderer, und nutzen es als Hinweis dafür, ob die Liebe da ist oder nicht.

Wir akzeptieren die gesellschaftliche Vorstellung davon, dass wenn wir jemanden lieben, es in einer bestimmten Weise ausgedrückt werden muss.
Das Problem besteht darin, dass es oft falsch interpretiert und missverstanden wird, weil uns allen auf verschiedene Weise gelehrt wurde, die Liebe zu zeigen, die wir fühlen. Einige drücken ihre Liebe durch Eifersucht oder Kontrolle oder Anhaftung aus, aber oft wird dieser Liebesausdruck als etwas wahrgenommen, was einen weggenommen werden kann. Die andere Person fühlte jedoch, dass wenn Sie geliebt werden würde, diese Dinge nicht passieren würden.
Die andere Person würde sie nicht kontrollieren, oder sie würde sich anders verhalten.

Wir alle drücken unsere Liebe so aus, wie wir es gerne hätten, dass sie uns gegenüber ausgedrückt wird. Wir geben anderen das, was wir gern für uns selbst wünschen. Wir reagieren auf ihre Art und Weise die Liebe auszudrücken mit der Wahrnehmung nicht geliebt zu werden.
Wir entscheiden, dass der andere das nicht tun würde, wenn er uns lieben würde. Wir knüpfen Bedingungen an die Liebe.

Liebe ist von Natur aus bedingungslos. Es gibt keine Bedingungen. Es ist eine Wahrnehmung ohne Bedingungen, ohne Urteile, ohne Erwartungen.

Wenn Du mit der Wahrnehmung von jemandem beginnst und die Bedingungen aufhebst, „Ich würde Dich lieben, wenn …“, und Du Urteil entfernst und etwas von dieser Person zu erwarten, dann hast Du die Wahrnehmung, die sich im Bereich des Herzens gut anfühlt. Das ist ein guter Anhaltspunkt. Das zeigt dir, dass das was du fühlst, Liebe ist.

In Bezug auf die Chakren sind Urteile und Erwartungen Wahrnehmungen des Solarplexus, und je mehr Aufmerksamkeit in diesen Wahrnehmungen gehalten wird, desto weniger wahrscheinlich ist es, die Herzchakra-Wahrnehmung davon zu fühlen, was Liebe wirklich ist.

Während wir oft mit der Idee arbeiten, dass wir immer von Liebe umgeben sind, sind wir es, die die Entscheidung treffen, unsere Aufmerksamkeit darauf zu richten, sie zu bemerken oder zu fühlen. Wir sind diejenigen, die die Entscheidung treffen müssen, zu lieben oder auch nicht. Diese Entscheidung muss als ein Aspekt des freien Willens geschehen, im Einklang damit, dass einen Sinn in unserer eigenen menschlichen Entwicklung ergibt.

Liebe kann nicht erbeten werden. Sie muss frei fließen und frei gegeben werden. Liebe ist eine Entscheidung, die von innen kommen muss. Die Person muss aus ihren eigenen Gründen heraus entscheiden, die Liebe zu fühlen.

Die Entscheidung zu lieben oder die Liebe zu fühlen, hängt auch häufig mit anderen Entscheidungen zusammen. Einige haben nach den Worten „Ich liebe dich das Wort“also“
Das Wort „also“ kann angegeben oder impliziert werden, aber es wird dann in folgender Form genutzt: „Ich liebe dich, also sollten wir Sex haben“ oder „Ich liebe dich, also sollten wir zusammen leben“ oder „Ich liebe dich, also sollte ich dir sagen, was zu tun ist.“
Bedeutet das, das die Liebe nicht da ist: „Wenn du keinen Sex mit mir haben willst, liebst du mich nicht“ oder: „Wenn du nicht mit mir leben willst, liebst du mich nicht“ oder: „Wenn du nicht das tust, was ich Dir sage. Du liebst mich nicht, weil du nicht die Art und Weise akzeptierst, wie ich meine Liebe ausdrücke. „

Liebe kennt keine Bedingungen. Sie ist bedingungslos. Es geht nicht um „Ich würde dich lieben, wenn …“
Liebe ist ein Gefühl des Nicht-getrennt-seins, der Verbundenheit mit. Es ist ein Gefühl des Einsein, von „Wir“ und nicht von „Du und Ich“.
Liebe erkennt und akzeptiert die wesentlichen Einzigartigkeit jedes Einzelnen und seiner Individualität und die wesentlichen Verbindung aller Wesen, die Verbundenheit.

Liebe ist Akzeptanz.
Du bist zu unendlicher Akzeptanz fähig. Du bist in der Lage jedes uns alle Wesen zu akzeptieren, und zu lieben. Du kannst jeden und alle lieben – unabhängig davon, ob diese sich dafür entschieden haben, Dich zu lieben. Es ist immer Deine Wahl.
Du bist zu unendlicher Liebe fähig. Deine Liebe ist unendlich. Es ist deine Entscheidung, ob du es fühlst oder nicht, und deine Entwicklung hängt davon ab, wie sehr du die Liebe fühlst.
Wir können sagen, dass wir über eine nicht auf Personen bezogenen Liebe sprechen, eine Liebe, die wir für jeden Menschen und für alle Menschen empfinden können.

Wenn wir beschlossen haben, unser Leben mit jemandem zu teilen, mit einem Partner zusammen zu sein, es dies eine unabhängige Entscheidung: Es ist nicht „Ich liebe dich, also werden wir Partner sein“, sondern eher: Ich liebe dich und ich möchte mein Leben mit dir teilen.“ Wenn Sie jemanden heiraten, geht es nicht nur um „Ich liebe dich“ ohne … also … „- sondern auch um die Vereinbarkeit zweier Wesen, die einander lieben.
Schließlich gibt es viele Menschen, die wir lieben können, ohne deren Partner sein zu wollen.
Zu den individuellen Aspekten der bedingungslosen Liebe gehört die Akzeptanz.
jemanden vollkommen zu akzeptieren, so wie er ist und dazu mit einem Gefühl von Verbundenheit.

Es gibt immer noch das Ich und Du, jedoch ohne Barrieren dazwischen und beinhaltet das Geben und Empfangen von Liebe
Es geht mehr darum, sich in einem gemeinsamen Space zu befinden, in dem man sich gerade „in“ diesem Space befindet, „in“ Liebe, wo die Liebe gefühlt wird und mühelos fließen kann. Dann ist es nicht notwendig, das Verhalten des anderen zu analysieren, um zu verstehen, dass die Liebe da ist. Wir fühlen es. Wir fühlen den Kontakt, wir wissen, dass die Liebe da ist.
Wir können ihre Individualität genießen, auch mit den Eigenheiten, die sie haben, ohne sie zu beurteilen Genauso wissen wir darum, dass der andere unsere Eigenheiten erkennt und ebenfalls als Teil von uns akzeptiert, dessen, wer wir sind, ohne uns deswegen weniger zu lieben.

Es ist ein Raum, in dem wir genießen das der andere glücklich ist und nicht zu entscheiden, wie das passieren soll. Wenn wir entscheiden wollen, wie ein anderer glücklich sein sollte, sind wir dabei zu kontrollieren und zu manipulieren. Wir müssen ihnen einfach den Raum dafür lassen und dann können wir sehen, was sie tun und genießen was sie glücklich macht. Dafür ist der gegenseitige Respekt vor der persönlichen Freiheit ein notwendiges Element.
Wenn wir jemanden sehen, der mit einer Art glücklich ist, wie wir ihm unsere Liebe gezeigt haben, dann lacht uns das Herz. Schließlich möchten wir unsere Liebe auf eine Art und Weise ausdrücken, die die Erfahrung des anderen verbessert. Darum geht es ja eigentlich, stimmt´s? Sie glücklich zu sehen, und die Art und Weise zu genießen, wie wir unsere Liebe ausdrücken. So spüren wir Freude und Zufriedenheit in unserem Herzen, wissend darum, dass wir Anteil an ihrem gesteigerten Glück haben. Ihr Glück erhöht auch unser eigenes Glücksgefühl.

Natürlich haben wir jeder unsere eigene Art die Liebe auszudrücken, und die Dynamik der Kommunikation zeigt dies. Wir drücken unsere Liebe auf die Weise aus, wie wir sie gerne uns gegenüber ausgedrückt haben möchten. Genau so können wir sehen, wie andere uns gegenüber ihre Liebe ausdrücken und wie sie diese ausgedrückt haben möchten.

Wenn diese Art, Liebe auszudrücken, nicht mit uns in Resonanz geht, und wir nicht wirklich das Gefühl haben, dass wir unsere Liebe auf diese Weise ausdrücken können, dann können wir weiter beobachten, um andere Ausdrucksformen herauszufinden, um unsere Liebe auszudrücken zu können. Und das in einer Art und Weise die sich gut für uns selbst anfühlt und die Erfahrung der anderen verbessern.

Die liebe sollte uns gegenüber nicht in einer Art und Weise ausgedrückt werden, in der der andere sich erniedrigt oder schlecht fühlt. Liebesausdruck muss von Herzen kommen und frei gegeben werden. In gleicher Weise müssen wir uns nicht herabsetzen, um unsere Liebe auszudrücken. Es muss auch ein gutes Gefühl für uns sein dies zu tun.
Wenn die Kommunikation in beide Richtungen klar ist, fließt die Liebe und wird in beide Richtungen deutlich ausgedrückt.
Die Liebe und das Gefühl der Wertschätzung für den Anderen nehmen weiter zu. Das ist meine persönliche Vorstellung von bedingungslose Liebe.
So erlebe ich es.

© Martin Brofman

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